Was ist dran, am Antinatalismus?

Obschon der Titel seines Buches dies verheißen mag: Jim Crawford ist kein Misanthrop. Der Leser hat es mit einem philanthropischen Antinatalisten zu tun. Einem Freund der Menschen, der dennoch und scheinbar paradoxerweise dafür plädiert, gar keine Menschen mehr zu zeugen, damit die Menschheit schnellstmöglich ausstirbt. Der Vorwurf, Crawford wisse wohl gar nicht, welches Glück es für Eltern mit sich bringt, Kinder zu haben, prallt an diesem Autor ab. Als liebender und sorgender Vater zweier Töchter ist er selbst Existenzgründer. Wobei er anders als die absolute Mehrzahl aller Eltern in der Lage ist, den eigenen Glücksgewinn zu hinterfragen und nach Glück und Leid im Leben seiner Kinder zu fragen.

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Über Karim Akerma 56 Artikel
Dr. Karim Akerma, 1965 in Hamburg geboren, dort Studium u.a. der Philosophie, 1988–1990 Stipendiat des Svenska Institutet und Gastforscher in Göteborg, Lehraufträge an den Universitäten Hamburg und Leipzig, Tätigkeit als Übersetzer aus dem Englischen, aus skandinavischen und romanischen Sprachen. Wichtigste Publikationen: „Verebben der Menschheit?“ (2000) sowie „Lebensende und Lebensbeginn“ (2006).

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