Wirtschaftskrise – Farbedelsteine schützen vor Inflation

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Wir stecken mittendrin in der Wirtschaftskrise, und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Inflationsspirale dreht sich weiter und weiter und Investoren sind ratlos, wie sie ihr vorhandenes Vermögen vor der rasanten Geldentwertung schützen können. Investment-Farbedelsteine könnten die Lösung sein. Chris Pampel vom Deutschen Edelstein Kontor ist Experte für Farbedelstein-Investments und geht hier ins Detail.

Eine Krise jagt die nächste

Etliche gastronomische und touristische Betriebe mussten bereits während der Corona-Krise ihre Geschäfte aufgeben, weil sie ohne Kundschaft nicht überleben konnten. Dann folgten Logistikprobleme und daraus resultierend steigende Rohstoffpreise, die ebenfalls unzähligen kleinen und mittelständischen Unternehmen den Garaus machten. Die Ukrainekrise schloss sich nahtlos daran an. Vor allem im Osten der Republik, wo Russland bislang ein wichtiger Handelspartner war, entstanden binnen kürzester Zeit neue Herausforderungen, denen nicht jeder Betrieb gewachsen war. Und wer all das irgendwie überstehen, bis jetzt wacker durchhalten und sich allen Unwegsamkeiten widersetzen konnte, kämpft nun mit den in unfassbare Höhen steigenden Energiekosten. Aktuell sind es energieintensive Unternehmen in der Papier-, Stahl- und Aluminiumerzeugung, die nach der Kurzarbeit nun Standorte (vorübergehend?) stilllegen oder Insolvenz anmelden müssen. Auch Bäckereien und Metzgereien sind reihenweise davon betroffen. Weitere Handwerksbetriebe und ganze Branchen werden folgen. Der Grund ist simpel: Gas und Strom kosten mittlerweile so viel, dass die Mehrkosten nicht mehr an die Verbraucher weitergegeben werden können. Diese haben nämlich selbst nicht mehr genügend Geld zur Verfügung, um die mit teurer Energie produzierten Waren zum hohen, realistischen Preis zu kaufen. Somit bleiben die Mehrkosten beim Produzenten hängen und zwingen ihn in die Knie.

Drastische Auswirkungen einer Lücke in der Lieferkette  

Viele Betriebe kämpfen inzwischen schon seit drei Jahren ums nackte Überleben und mit ihnen die Belegschaften. Das Fatale an dieser Situation ist, dass sich die Folgen immer erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung bemerkbar machen. Erst wird ein Betrieb geschlossen, aber das fällt nur den Mitarbeitern auf, die plötzlich ohne Job dastehen. Wenn dann aber das Produkt, das dieser Betrieb hergestellt wird, nicht mehr nachgeliefert wird und alle Restbestände aufgebraucht sind, entsteht eine Lücke in der Lieferkette. Kann ein Betrieb weiter hinten in der Lieferkette diese nicht umgehend schließen, gerät er als nächstes in Schieflage. Kommen dann noch weitere Faktoren wie die extrem steigenden Energiekosten dazu, drängt die wirtschaftliche Entwicklung ein Unternehmen nach dem anderen in die Insolvenz.

Es gibt aber auch noch andere Szenarien, die sich abzeichnen

Experten sagen eine Versiebenfachung der Gaspreise und eine Vervierfachung des Strompreises voraus. Staatliche Interventionen, wie eine Energiepreisbremse, sind nur in lokalen Märkten, wie dem Strommarkt, sinnvoll. Dort kann der Staat regulierend eingreifen. Bei globalen Märkten hingegen, wie dem Gasmarkt, kann ein einzelner Staat gegen steigende Preise nichts ausrichten, zumal der Grund dafür im knappen Angebot liegt. Schreibt der Staat hier einen Maximalpreis vor, löst er damit kein Problem, sondern verlagert es lediglich.

Der teure Strompreis ist also noch das geringere Übel, darum planen viele Verbraucher, demnächst mit Strom zu heizen. Darauf ist unsere Strom-Infrastruktur aber gar nicht ausgelegt, und somit schwebt das Damoklesschwert “Black Out” über uns allen. Damit ist keinesfalls ein kurzfristiger, lokal begrenzter Stromausfall gemeint, sondern eine bundes- oder europaweite, mehrtägige Phase ohne Strom. Das wäre absolut fatal. Es gibt so gut wie keinen Bereich in unserem modernen Leben, der ohne Strom auskommen kann! Ist das System nämlich einmal zusammengebrochen und kann es nicht binnen Stunden wieder hochgefahren werden, nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Eine lawinengleiche Kettenreaktion setzt sich in Gange, deren Auswirkungen noch Monate und Jahre später zu spüren sein werden. Verkehrschaos, Ausfall sämtlicher Telekommunikationswege, Probleme bei der Wasserver- und -entsorgung, Treibstoffknappheit, Probleme in der Gesundheitsversorgung, Massensterben in der Tierproduktion, Seuchengefahr, Zusammenbruch der Lebensmittelversorgung und vieles mehr drohen uns in einem solchen Fall.

Wenn hingegen die Gasversorgung zusammenbricht oder Betriebe zu einer Drosselung der Produktion zwecks Energieeinsparung gezwungen werden, müssen wir ebenfalls von signifikanten Störungen in den Lieferketten vieler Branchen ausgehen. Wie oben bereits beschrieben, beeinflussen Kurzarbeit und (zeitweise) Stilllegungen diese Lieferketten, es entstehen Lücken und diese kommen zeitverzögert beim Verbraucher an – und zwar in Form von Mangel und noch viel höheren Preisen.

Investoren sind ratlos

Diese gesamtwirtschaftliche Verunsicherung spiegelt sich selbstverständlich auch in den Börsen wider. Anleger und Investoren scheinen nur mehr die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben. Fallende Aktienkurse, unsichere Staatsanleihen, zu erwartende Ausfälle bei Immobilieninvestments, nach wie vor starke Abflüsse bei Gold und anderen Edelmetallen – welches Übel ist wohl das geringste?

Krisensichere Sachwerte?

Bislang galten Sachwerte als optimale Anlageform für Krisenzeiten. Vor allem von Immobilien versprach man sich eine sichere Kapitalanlage. Keine turbulenten Kursschwankungen an der Börse, keine Wechselkursschwankungen und Sicherheit gegen Inflation, das versprach man sich bislang von immobilen Sachwerten. Doch mit den rasant steigenden Energiepreisen kann ein solches Investment zum Risiko werden. Immobilieninvestoren müssen mit Mietausfällen und hohen Belastungen rechnen, wenn die Mieter nicht mehr in der Lage sind, Mieten und Nebenkosten zu bezahlen. Am schlimmsten trifft es diejenigen, die die fremdvermietete Immobilie über einen Kredit finanziert haben: Mietzahlungen werden ausbleiben, Kredite laufen aber weiter. Da bricht die beste Finanzierung zusammen.

Für viele Investoren überraschend ist die Tatsache, dass auch die Kurse von Edelmetallen, wie Gold und Silber, fallen. Eigentlich wären die Voraussetzungen für steigende Kurse doch optimal, könnte man meinen: Schwache Aktienmärkte, Energiekrise, Wirtschaftskrise und hohe Inflation sollten doch Garanten für steigende Kurse sein, doch diese zeigen keine Dynamik nach oben. Die Gründe hierfür werden im starken Dollar und in den, im Vergleich zu Gold und Silber, starken US-Bonds vermutet. Schließlich werden ca. 80% der Investments gegen den Dollar gehandelt, und die US-Bonds werden von institutionellen Anlegern als Alternative zu deutschen Staatsanleihen genutzt. Gold und Silber bringen abgesehen von möglichen Kurssteigerungen keine Rendite. Klassischerweise werden sie deshalb als Absicherung für Krisenzeiten gesehen. Wenn das dann allerdings nicht klappt, so wie im Moment, verunsichert das viele Anleger.

Farbedelsteine können Vermögen vor Geldentwertung retten

Eine noch weitgehend unbekannte, aber ungemein attraktive Form der Investition in Sachwerte bilden Farbedelsteine. Sie werden nicht an den Börsen gehandelt, sind mobil, ermöglichen eine große Vermögenskonzentration auf kleinstem Raum, sind überraschend wertstabil und es gibt keine künstlich regulierte Lagerhaltung wie bei Diamanten. Ihr Preis bestimmt sich ausschließlich durch Angebot und Nachfrage. Selbstverständlich eignet sich nicht jeder Farbedelstein für ein Investment. Nur rund 2-3% der Funde sind so hochwertig, dass sie als Investment-Farbedelstein gehandelt werden können. Kurzfristige Wertsteigerungen sind zwar nicht zu erwarten, aber im langfristigen Teil eines guten Portfolios sollten sie dennoch nicht fehlen. Aktuell gibt es weltweit nur sehr wenige bekannte Minen für Farbedelsteine und wenn diese erschöpft sind, stagniert das Angebot. Edelsteine, die aus mittlerweile erschöpften und geschlossenen Minen stammen, erfahren mitunter eine immense Wertsteigerung, vor allem dann, wenn die Steine aus den noch aktiven Fundstätten qualitativ nicht an sie heranreichen. Ein Muss bei jedem Edelsteininvestment sind ein Zertifikat des Steins von einem anerkannten geologischen Institut wie der DSEF oder dem GRS, sowie ein Wertgutachten, im Idealfall von einem unabhängigen vereidigten IHK-Gutachter. Ein hochwertiger Investmentstein sollte über beides verfügen, denn nur so können Anleger sichergehen, dass es sich wirklich um einen Farbedelstein in Investmentqualität handelt und sie einen angemessenen Preis dafür zahlen.

Sie möchten mehr über Farbedelstein-Investments wissen?

Chris Pampel vom Deutschen Edelstein Kontor ist Experte für Farbedelstein-Investments. In Vorträgen und Webinaren, aber auch in zahlreichen Erklärvideos auf der Homepage des Deutschen Edelstein Kontors vermittelt er das Wissen, das für ein Investment in Farbedelsteine unerlässlich ist. Er berät potenzielle Investoren auch individuell zu den verschiedenen Farbedelsteinen und klärt darüber auf, ob diese in Ihr Vermögensportfolio passen.

Über Chris Pampel 6 Artikel
Chris Pampel ist Geschäftsführer der Pato GmbH und Inhaber des Deutschen Edelstein Kontors. Der leidenschaftliche Edelsteinfan und -experte berät eigentümergeführte Unternehmen und Privatpersonen mit hohem Eigenkapital im Bereich Investment und ist als Redner und Referent auf Messen und Veranstaltungen zum Thema Investment-Farbedelsteine sehr gefragt. Für ihn gehören Edelsteine in höchster Qualität als mobiles Sachwertinvestment neben Gold in jedes hochwertige Portfolio. Da dieses hochspannende Thema vielen Anlegern noch nicht bekannt ist, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele interessierte Anleger mit seiner Expertise aufzuklären und für Farbedelsteine als Investment zu begeistern. www.deutsches-edelstein-kontor.de