150. Geburtstag von Mahler

Der am 7. Juli 1860, vor 150 Jahren geborene Gustav Mahler, war nicht nur ein begnadeter Komponist, in dessen Werken sich exemplarisch der Übergang von der Spätromantik zur Moderne zeigte, sondern zugleich ein Stardirigent. Sein Rang als Komponist hingegen war lange Zeit umstritten. Zwar bildete sich relativ schnell eine Gemeinde enthusiastischer Anhänger, aber in der musikinteressierten Öffentlichkeit stießen seine Schöpfungen zunächst überwiegend auf Desinteresse, Unverständnis oder gar Ablehnung. Thomas Mann dagegen setzte Mahler ein Jahr nach dessen Tod ein Denkmal mit seiner Novelle Der Tod in Venedig, deren exentrischer Protagonist, der Schriftsteller Gustav Aschenbach, Züge des Komponisten trägt.

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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