45 Prozent der Befragten glauben, dass die AfD noch in diesem Jahr mindestens einen Ministerpräsidenten stellen wird. Annährend ein Viertel (23 %) glaubt dies hingegen nicht. Mit 26 Prozent trauen sich allerdings viele Umfrageteilnehmer hierzu keine Einschätzung zu und weitere sechs Prozent wollen dies nicht tun. Die relative Mehrheit (38 %) glaubt, dass die schwarz-rote Bundesregierung noch in diesem Jahr zerbrechen wird. Annährend ein Drittel (31 %) widerspricht dieser Prognose hingegen. Auch bei dieser Aussage trauen sich relativ viele Befragte keine Einschätzung zu (27 %) und weitere fünf Prozent tätigen keine Angabe.
Dass Russland unter Putins Herrschaft eine Gefahr für Deutschland darstellt, glaubt die absolute Mehrheit von 56 Prozent. Gut ein Viertel (26 %) sieht dadurch hingegen keine Gefahr für Deutschland. Zwölf Prozent können und fünf Prozent wollen hier nicht antworten.
Die absolute Mehrheit von 58 Prozent bezeichnet die Vereinigten Staaten unter Donald Trump als eine Diktatur. Ein Fünftel (20 %) teilt diese Einschätzung hingegen nicht. 15 Prozent wissen es nicht und sieben Prozent wollen sich nicht äußern.
„Welche der folgenden Aussagen trifft am ehesten Ihre Weltsicht?“
Die relative Mehrheit der Umfrageteilnehmer (48 %) glaubt ausschließlich an das, was sich wissenschaftlich messen und überprüfen lässt. Gut ein Drittel (34 %) glaubt hingegen, dass es neben der messbaren Welt noch eine nicht-materielle oder spirituelle Wirklichkeit gibt. 13 Prozent können und fünf Prozent wollen diese Frage nicht beantworten.
„Glauben Sie, dass Deutschland eine gute Zukunft hätte, wenn die Politik so handeln würde, wie Sie persönlich es richtig finden?“
Die absolute Mehrheit von 58 Prozent bejaht die Frage, ob sie glauben, dass Deutschland eine gute Zukunft hätte, wenn die Politik so handeln würde, wie sie es persönlich richtig finden. 14 Prozent verneinen hier und fast jeder Vierte (24 %) traut sich keine Prognose zu. Weitere vier Prozent tätigen hier keine Angabe.
Das Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen erhöht den Druck auf die Bundesregierung: Der Deutsche Mittelstands-Bund fordert schnelle Strukturreformen, weniger Bürokratie, bessere Steuern und begrenzte Sozialabgaben. […]
Hermann Binkert ist 57 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Jurist ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE. Bevor er INSA im November 2009 in Erfurt gründete, war Binkert 18 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als Staatssekretär in der Thüringer Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund, tätig. Heute gehört er zu den renommiertesten Meinungsforschern Deutschlands und erhebt Umfragen für Ministerien im Bund und in den Ländern, für alle Parteien und Fraktionen, die im Bundestag und in den Landtagen vertreten sind. Wöchentlich stellt INSA die Sonntagsfrage für die Bild am Sonntag und die BILD. Das Meinungsforschungsinstitut arbeitet für viele großen Verlage, z. B. Springer, Burda, Funke, Madsack. Es führt aber auch Fokusgruppengespräche und Testkäufe durch.