Ab heute im Kino: JUST MERCY – mit Jamie Foxx

Bryan Stevenson und seinen Kampf für Gerechtigkeit – Nach einer wahren Geschichte

Bildquelle: YouTube, Jamie Foxx in JUST MERCY, Verleih: Warner Bros Pictures

Pressemitteilung – Regisseur Destin Daniel Cretton bringt mit JUST MERCY ein inspirierendes Drama über eine der wichtigsten Geschichten unserer Zeit auf die Kinoleinwand. Der mit Michael B. Jordan, Oscar®-Preisträger Jamie Foxx und Brie Larson hochkarätig besetzte Film basiert auf den eindringlichen, biografischen Aufzeichnungen des jungen, entschlossenen Anwalts Bryan Stevenson und seinem geschichtsträchtigen Kampf für Gerechtigkeit. 

Der ergreifende Film regt zum Nachdenken an. Wolfgang Kaleck, Rechtsanwalt und Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights e.V.), ist von JUST MERCY beeindruckt: 

„Der Film würdigt zurecht einen unglaublich starken Menschen: Bryan Stevenson steht nicht nur für den Kampf um das Recht innerhalb und außerhalb des Gerichtssaales. Er schlägt den historischen Bogen vom Unrecht des Kolonialismus und Sklaverei zu heutigem Unrecht. Ich wünsche diesem Film viele Zuschauer und viele Diskussionen. Die Kampagne Black Lives Matter in den USA zeigt, wie aktuell das Thema nach wie vor ist.“            

Stevenson, der 1959 in Delaware geborene afroamerikanische Juraprofessor und Bürgerrechtler, engagiert sich schon seit Ende seines Harvard-Studiums, Anfang der 1980er Jahre, für soziale Gerechtigkeit und den Kampf gegen Rassismus und Ungleichheit. Die Menschen, für die sich Bryan Stevenson und seine Organisation „Equal Justice Initiative“ (EJI) einsetzt, erhalten keinen oder nur einen Rechtsbeistand pro forma, schlechtbezahlt und unvorbereitet. In den 26 Jahren seit der Gründung von EJI konnten mehr als 100 Hinrichtungen allein in Alabama verhindert werden. Die biografischen Aufzeichnungen von Bryan Stevenson „OHNE GNADE: Polizeigewalt und Justizwillkür in den USA“ war mehr als 150 Wochen auf der New York Times Bestsellerliste und wurde u.a. als bestes literarisches Werk in der Kategorie Sachliteratur mit dem NAACP Image Award ausgezeichnet.

Kurzinhalt: Der Film folgt dem jungen Harvard-Anwalt Stevenson (Jordan), der nach dem Abschluss seines Studiums nach Alabama fährt, um zusammen mit der ortsansässigen Anwältin Eva Ansley (Larson) Menschen zu verteidigen, die zu Unrecht verurteilt wurden oder sich keine angemessene Verteidigung leisten konnten. Einer seiner ersten und explosivsten Fälle ist der von Walter McMillian (Foxx), der 1987 für den berüchtigten Mord an einer 18-Jährigen zum Tode verurteilt wurde, obwohl die meisten Indizien seine Unschuld bewiesen und die einzige Zeugenaussage gegen ihn von einem Kriminellen stammte, der ein Motiv hatte zu lügen. In den folgenden Jahren verwickelt Bryans Kampf für Walter und viele andere ihn in ein Labyrinth aus juristischen und politischen Manövern und konfrontiert ihn mit offenem und ungeniertem Rassismus, während die Gewinnchancen – und das System – gegen sie stehen. 

Verleih: Warner Bros. Pictures

Ab 27. Februar 2020 im Kino!

Trailer

Ted Talk mit Bryan Stevenson:

https://www.ted.com/talks/bryan_stevenson_we_need_to_talk_about_an_injustice

Das könnte interessant sein Powered by AdWol Online Werbung

GEDANKEN IN DER PANDEMIE 63: MASKE HIER, MASKE DA

Wieder mal Maskendebatte, der Geschichtsphilosoph der Filmmusik und die Verlierer der Krise: Apokal...

Gedanken in der Pandemie: Wir sind soziale Wesen

Kosten und Nutzen des Home-Office: Apokalyptiker & Integrierte – Gedanken in der Pandemie 62....

Von demografischen und anderen Genoziden

In der chinesischen Provinz Xinjiang bilden seit Jahren die Han-Chinesen die Mehrheit. Die starke m...