Der deutsche Bundespräsident gratuliert artig und herzlich dem Iranischen Verbrecherregime zum 40. Jahrestag der Machtergreifung

Frank-Walter Steinmeier Foto: Stefan Groß

Der deutsche Bundespräsident gratuliert artig und herzlich dem Iranischen Verbrecherregime zum 40. Jahrestag der Machtergreifung, die heute im Iran offiziell „Islamischen Revolution“ genannt wird.

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Es ist bekannt, dass einige wenige europäische Politiker sich der Diplomatie verpflichtet fühlen, obwohl einzig die Methode Trump erfolgreich ist. Die Unverfrorenheit des Glückwunsches besteht jedoch darin, dass der von weniger als 1/10 Promille der Wahlbürger gekürte deutsche Bundespräsident sich herausnimmt, auch in meinem Namen den Islamofaschisten seine herzlichen Glückwünsche zu übermitteln. Er tut dies ungefragt und irrtümlich. Denn ich wüsche den Diktatoren im Iran kein Glück, sondern eine Krankheit, die in Europa schon seit mehr als einem Jahrhundert ausgerottet ist. Es würde mich nicht stören, wenn es während der Epidemie im Iran zu Judenpogrome wie im europäischen Mittelalter kommen würde, den Judenpogrome sind im Iran auch ohne die Pest an der Tagesordnung.

Dass der von mit nicht gewählte Bundespräsident zum Ende seiner Glückwünsche die Usurpatoren im Iran auffordert, sich kritische Stimmen ihrer Bürger anzuhören, darf vernachlässigt werden. Zum einen wird der irrelevante Anhang im Iran sowieso der Zensur zum Opfer fallen, zum anderen benehmen sich die muslimischen Diktatoren samt Imame weit schlimmer als die Priester der Katholischen Kirche. Es ist ein makabrer Witz, dass sich Diktatoren für die Sehnsüchte ihrer Untertanen interessieren. Steinmeier hätte es wissen müssen. Schließlich hat ein Vorgänger im Amt vor ca. 80 Jahren sich nicht um den Volkswillen gekümmert, sondern diesen selbst gestaltet.

Tote flüstern zu leise, als dass die Herrscher sie vernehmen können.

Nun hat das Deutsche Hitlerreich zur Zeit zwei (früher drei) Nachfolgestaaten. Der Präsident des Südstaates ist meines Wissens den Mullahs nicht entgegengekommen. Zwei Gründe gibt es hierfür: Van der Bellen ist von einer Mehrheit der Wahlbürger zum Präsidenten gewählt worden und fühlt sich seinem Volk verpflichtet, bevor er in Namen seiner Landsleute leger herzliche Glückwünsche an Menschenrechtsverletzer austeilt. Zudem ist die Rolle Österreichs in der Welt noch unwichtiger als die des Nordreiches. Österreich ist vom Glück gesegnet. Wahrscheinlich ist Gott ein Antisemit.

Nathan Warszawski
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Dr. Nathan Warszawski (geboren 1953) studierte Humanmedizin, Mathematik und Philosophie in Würzburg. Er arbeitet als Onkologe (Strahlentherapeut), gelegentlicher Schriftsteller und ehrenamtlicher jüdischer Vorsitzender der Christlich-Jüdischen Gesellschaft zu Aachen.