Erotisches von Max Klingerim Kunsthaus Apolda

Im Kunsthaus Apolda sind derzeit rund 160 Arbeiten des Bildhauers, Malers und Zeichners Max Klinger (1857-1920) zu sehen. Anlaß für die Schau ist der 90. Todestag Klingers in diesem Sommer. Erstmal werden erotische Zeichnungen aus den Jahren 1910 bis 1919 gezeigt. Wie der Kurator Hans-Dietrich Mück betonte, war Klinger zu Leben „ein Superstar, so wie zurzeit aus Neo Rauch einer gemacht wird“. Klinger gilt als einer der wichtigsten deutschen Vertreter des Symbolismus, einer Kunstströmung, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts – zwischen Impressionismus und Expressionismus – entstand. Klinger erwarb sich damals eine herausragende Stellung innerhalb des Symbolismus vor allem durch sein grafisches Schaffen, das er „Griffelkunst“ nannte. Gefördert wurde er vom Kunstmäzen Harry Graf Kessler. Die Ausstellung ist bis zum 19. Dezember zu sehen.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2031 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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