Happy End für einen Traum:Schlingensiefs Afrikaprojekt

Ein Opernhaus für Afrika – dies war der Traum des Christoph Schlingensief, doch erlebt hat er die Fertigstellung nicht. Der Künstler verstarb vergangene Woche nach einem schwerem Krebsleiden. Doch nun soll an seinem Traum weitergebaut werden. Nach dem Tod des Regisseurs wird das Goethe-Institut das Projekt „Festspielhaus Afrika“ weiter finanzieren und vorantreiben, wie dessen Präsident Klaus-Dieter Lehmann mitteilte. Die Energie Schlingensiefs solle in einem Dorf in Afrika fortleben und über die Grenzen Burkina Fasos hinausreichen. Schlingensief hatte im Februar 2010 den Grundstein für das Operndorf gelegt, es umfaßt eine Theaterbühne, Werkstätten, eine Schule, ein Krankenhaus und Künstler-Unterkünfte.

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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