INSA-Umfrage: Ein Drittel der Befragten würde sich weder für Robert F. Kennedy Jr, Joe Biden oder Donald Trump entscheiden

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INSA-CONSULRE fragte: „Für wen würden Sie sich entscheiden, wenn sie den nächsten amerikanischen Präsidenten mitwählen dürften?“

Ein Drittel der Befragten (33 %) würde sich für keinen der drei Kandidaten entscheiden, wenn sie den nächsten amerikanischen Präsidenten mitwählen dürften. 23 Prozent würden sich für Robert F. Kennedy Jr. und 22 Prozent für Joe Biden entscheiden. Donald Trump wird von lediglich 14 Prozent der Umfrageteilnehmer angeführt. Neun Prozent (kumuliert) können oder wollen dazu keine Einschätzung vornehmen.

Auch wenn bei beiden Geschlechtergruppen jeweils relativ-mehrheitlich der Anteil derer überwiegt, welche sich für keinen der abgefragten Kandidaten entscheiden würden, geben dies weibliche Befragte deutlich häufiger als männliche an (38 zu 27 %). Letztere nennen indes Donald Trump (18 zu 9 %) sowie Joe Biden (23 zu 20 %) öfter.

Mit dem Alter steigt der Anteil an Befragten, welche Robert F. Kennedy Jr. wählen würden, wenn sie den nächsten amerikanischen Präsidenten mitwählen dürften, von 15 Prozent bei den jüngsten bis auf 23 Prozent bei den 60- bis 69-Jährigen und dann deutlich auf 40 Prozent bei den ab 70-Jährigen. Bei den letzteren überwiegt dieser Anteil sogar relativ-mehrheitlich. Die jüngsten Befragten würden sich relativ-mehrheitlich für Joe Biden aussprechen (27 %). Bei den restlichen Altersgruppen überwiegt jeweils relativ-mehrheitlich der Anteil derer, welche keinen der abgefragten Politiker wählen würden (29 – 41 %). Die beiden jüngsten Altersgruppen würden sich zudem häufiger für Donald Trump aussprechen (19 bzw. 23 zu 9 – 14 %).

AfD-Wähler würden relativ-mehrheitlich und entsprechend deutlich häufiger als die anderen Wählergruppen Donald Trump wählen, wenn sie bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl mitentscheiden dürften (44 zu 1 – 18 %). SPD-Wähler nennen hier relativ-mehrheitlich Joe Biden (39 %), Wähler der FDP Robert F. Kennedy Jr. (40 %) und sowohl BSW- (36 %) als auch Linke-Wähler (48 %) jeweils keinen davon. Wähler der Union (31 % keinen, 29 % Kennedy Jr., 27 % Biden), der Grünen (40 % keinen, 38 % Biden) und der Freien Wähler (je 35 % keinen bzw. Kennedy Jr.) sind sich diesbezüglich jeweils uneins.

*Lediglich 21 Linke- und 16 FW-Wähler nahmen an der Befragung teil.

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Hermann Binkert ist 57 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Jurist ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE. Bevor er INSA im November 2009 in Erfurt gründete, war Binkert 18 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als Staatssekretär in der Thüringer Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund, tätig. Heute gehört er zu den renommiertesten Meinungsforschern Deutschlands und erhebt Umfragen für Ministerien im Bund und in den Ländern, für alle Parteien und Fraktionen, die im Bundestag und in den Landtagen vertreten sind. Wöchentlich stellt INSA die Sonntagsfrage für die Bild am Sonntag und die BILD. Das Meinungsforschungsinstitut arbeitet für viele großen Verlage, z. B. Springer, Burda, Funke, Madsack. Es führt aber auch Fokusgruppengespräche und Testkäufe durch.