Maler Bernhard Heisig ist tot

Der Maler Bernhard Heisig ist im Alter von 86 Jahren in seinem Wohnort Strodehne an der Havel in Brandenburg verstorben. Der gefeierte Künstler wurde 1925 in Breslau geboren und 1954 an die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig berufen, deren Rektor er ab 1961 war. Das Amt verlor er jedoch später wegen seiner Kritik an der damaligen DDR-Kulturpolitik. Heisig gehörte zu den Leipziger Malerfürsten und er galt neben Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer als Gründer der sogenannten Leipziger Schule. Seine Vorbilder waren u. a.Otto Dix, Max Beckmann und Oskar Kokoschka. Immer wieder wechselte er in seinen Werken zwischen klassischer Moderne, Realismus und Collagen-Kunst. Bekannt wurde er mit seinen Zeichnungen, Lithographien, Porträts und mit dem Historiengemälde zur 1848er-Revolution.

Über Stefan Groß-Lobkowicz 2092 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, Magister und DEA-Master (* 5. Februar 1972 in Jena) ist ein deutscher Philosoph, Journalist, Publizist und Herausgeber. Er war von 2017 bis 2022 Chefredakteur des Debattenmagazins The European. Davor war er stellvertretender Chefredakteur und bis 2022 Chefredakteur des Kulturmagazins „Die Gazette“. Davor arbeitete er als Chef vom Dienst für die WEIMER MEDIA GROUP. Groß studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte in Jena und München. Seit 1992 ist er Chefredakteur, Herausgeber und Publizist der von ihm mitbegründeten TABVLA RASA, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena arbeitete und dozierte er ab 1993 zunächst in Praktischer und ab 2002 in Antiker Philosophie. Dort promovierte er 2002 mit einer Arbeit zu Karl Christian Friedrich Krause (erschienen 2002 und 2007), in der Groß das Verhältnis von Metaphysik und Transzendentalphilosophie kritisch konstruiert. Eine zweite Promotion folgte an der "Universidad Pontificia Comillas" in Madrid. Groß ist Stiftungsrat und Pressesprecher der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung. Er ist Mitglied der Europäischen Bewegung Deutschland Bayerns, Geschäftsführer und Pressesprecher. Er war Pressesprecher des Zentrums für Arbeitnehmerfragen in Bayern (EZAB Bayern). Seit November 2021 ist er Mitglied der Päpstlichen Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice. Ein Teil seiner Aufsätze beschäftigt sich mit kunstästhetischen Reflexionen und einer epistemologischen Bezugnahme auf Wolfgang Cramers rationalistische Metaphysik. Von August 2005 bis September 2006 war er Ressortleiter für Cicero. Groß-Lobkowicz ist Autor mehrerer Bücher und schreibt u.a. für den "Focus", die "Tagespost".

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