Maler Bernhard Heisig ist tot

Der Maler Bernhard Heisig ist im Alter von 86 Jahren in seinem Wohnort Strodehne an der Havel in Brandenburg verstorben. Der gefeierte Künstler wurde 1925 in Breslau geboren und 1954 an die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig berufen, deren Rektor er ab 1961 war. Das Amt verlor er jedoch später wegen seiner Kritik an der damaligen DDR-Kulturpolitik. Heisig gehörte zu den Leipziger Malerfürsten und er galt neben Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer als Gründer der sogenannten Leipziger Schule. Seine Vorbilder waren u. a.Otto Dix, Max Beckmann und Oskar Kokoschka. Immer wieder wechselte er in seinen Werken zwischen klassischer Moderne, Realismus und Collagen-Kunst. Bekannt wurde er mit seinen Zeichnungen, Lithographien, Porträts und mit dem Historiengemälde zur 1848er-Revolution.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2031 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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