Michel Onfrays“Anti-Freud“

Der französische Popularphilosoph Michel Onfray, der in den letzten Jahren mit seinem Epikurismus für eine Philosophie des Leibes und der Sinne plädierte, später die Abkehr von den Religionen proklamierte, hat sich nun mit Sigmund Freud und insbesondere mit dessen Psychoanalyse kritisch auseinandersetzt. In seinem „Anti-Freud“, ein Buch, das in Frankreich im vergangenen Jahr für Schlagzeilen in der linken Intellektuellenszene sorgte, entlarvt Onfray die Psychoanalyse im Gewand der freudschen Rhetorik als „großartiges Märchen“ und als eine kollektive Wahnvorstellung, der alle erliegen. Letztendlich nutzte die Analyse nur einem: Freud selbst.

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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