„Ich bin seit Jahren ziemlich illusionsfrei. Vor zehn Jahren wurde öffentlich beklagt, dass die Polizei bei der Bevölkerung um Fotos und Videos betteln muss, um Hinweise zum Tatgeschehen oder zur Fahndung zu bekommen. Über eigene moderne Videotechnik verfügt sie auch heute noch nicht, zehn Jahre später.
Die Ermittlungsbehörden werden auch künftig mit dem Mißtrauen der politisch Verantwortlichen rechnen dürfen, es ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Dabei hat der so genannte Islamische Staat Terroranschläge nach exakt diesem Muster angekündigt und seine radikalen Anhänger dazu aufgefordert.
Doch sobald dazu aufgefordert wird, Ausstattung und Befugnisse der Sicherheitsbehörden zu verbessern, schwadronieren die üblichen linksgrünen Kräfte von „Generalverdacht gegen Muslime“, „Islamophobie“ oder dem „Überwachungsstaat“, der angeblich drohe. Im Ergebnis werden die „Meldestellen gegen irgendwas“ mit mehr Geld ausgestattet oder neue „Beauftragte“ ernannt.
Jetzt hören wir alles das, was wir immer hören: Erschütterung, Trauer, Gedenken und Diagnosen und die Ankündigung, dass der Täter schon bald gefasst und dann „mit aller Härte“ bestraft werden wird, jetzt aber wirklich!
Ach ja, „zusammenstehen“ sollen wir, auch so ein frisch ausgespuckter Satz aus der politischen Phrasendreschmaschine. Diese Sprüche machen nur noch wütend. Würde man die Phrasen der Politiker ausblenden, wäre rasch Sendepause, sie haben außer diesem Gewäsch in Wahrheit nichts zu bieten.
Machen wir uns nichts vor, sehr schnell wird die öffentliche Aufmerksamkeit wieder auf die „üblichen Verdächtigen“ gelenkt werden. Dann werden alle diejenigen, die auf die Gefahren des radikalen Islamismus hinweisen, ruckzuck ins „rechte Lager“ befördert werden.
Und spätestens dann treten die „Omas gegen Rechts“ auf den Plan und retten unsere Demokratie.“
Quelle: Facebook
