Manifesta im Ruhrgebiet
Manifesta 16 brachte internationale Gegenwartskunst ins Ruhrgebiet. Wichtig bleibt, ob nach dem Biennale-Sommer Räume, Netzwerke und lokale Kulturstrukturen gestärkt bleiben. […]
Manifesta 16 brachte internationale Gegenwartskunst ins Ruhrgebiet. Wichtig bleibt, ob nach dem Biennale-Sommer Räume, Netzwerke und lokale Kulturstrukturen gestärkt bleiben. […]
Die Manifesta 16 bespielt leerstehende Nachkriegskirchen im Ruhrgebiet. Das ist mehr als eine ungewöhnliche Ausstellungskulisse. Es stellt die Frage, was Kunst in Regionen bewirken kann, deren alte Räume und gesellschaftliche Funktionen verschwinden. […]
Es stellt sich die Frage, ob in Deutschland wirklich 52 öffentliche Plätze, mehr als 500 Straßen und sogar mehrere Schulen weiterhin nach Karl Marx benannt werden sollen. In Trier steht sogar ein Riesendenkmal aus Bronze, das kürzlich die Volksrepublik China verschenkt hat. Ist die Kolossal-Statue eines der wirkmächtigsten Antisemiten und Rassisten, gesponsert von der größten Diktatur der Welt, nicht peinlich für eine sich liberal nennende Demokratie, die offiziell jeden Rassismus ablehnt? Bürgerrechtler der ehemaligen DDR verweisen zudem darauf hin, dass Karl Marx obendrein auch ein geistiger Brandstifter für ideologischen Totalitarismus gewesen ist, der zu vielen Millionen Toten als Opfer des Kommunismus geführt hat. […]
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