TEFAF Online – 9. – 13. September 2021 – Die Figur in der Kunst des 20. Jh.

August Macke Akt liegend, 1912, Rechte. Galerie Thomas

„Die Form des Menschen wird immer das große Gleichnis des Künstlers bilden.“ – Oskar Schlemmer

Die vorgestellten drei Gemälde sind Figurenbilder der Moderne, die ein Schlaglicht auf das künstlerische Menschenbild und seine vielfältige Entwicklung werfen. Drei Menschendarstellungen, drei Genres, drei Stile zeichnen den Weg der Malerei der Avantgarde zum „Geistigen in der Kunst“ nach. Es handelt sich um ein Porträt, eine Aktdarstellung und eine konstruktiv-abstrakte, symbolhafte Figurenkomposition.

Kees van Dongen
Portrait de femme blonde au chapeau, 1912
Öl auf Leinwand

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August Macke
Akt liegend, 1912
Öl auf Leinwand

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Oskar Schlemmer
Figur auf grauem Grund, 1928
Öl und Tempera auf Leinwand

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Die drei Gemälde berichten von der geistesgeschichtlichen Entwicklung der modernen Malerei von dem Primat der Natur über die Suche nach dem Ideal hin zur Konzentration auf das Symbol. Von van Dongens sinnlicher Darstellung führt ein Weg über Mackes ideale Vorstellung hin zu Schlemmers Formulierung einer symbolischen Fassung geistiger Haltung.

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