„Wir sagen ein Wort und vernichten einen Menschen, ohne dass dieser von uns vernichtete Mensch in dem Augenblick, in welchem wir das ihn vernichtende Wort aussprechen, von dieser tödlichen Tatsache Kenntnis hat, dachte ich. Noch ahnt ein solcher mit einem solchen tödlichen Wort als tödlicher Begriff Konfrontierter von der tödlichen Wirkung dieses Wortes und seines Begriffs nichts, dachte ich.“ Niemand anderer als der weltberühmte kanadische Pianist Glenn Gould spricht das vernichtende Wort aus. Und zwar zu einem Freund, zu seinem Mitstudenten Wertheimer, der gemeinsam mit ihm und dem Ich-Erzähler einen Sommerkurs bei Horowitz im Mozarteum in Salzburg belegt.
Thomas Bernhard“Der Untergeher“
Finanzen
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Die vbw begrüßt die vorläufige Anwendung des EU-Mercosur-Abkommens ab 1. Mai 2026 und sieht große Chancen für die bayerische Wirtschaft. Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt fordert eine zügige Ratifizierung, mehr Freihandelsabkommen und eine stärkere Diversifizierung von Lieferketten und Absatzmärkten. […]
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