Halbzeit auf Tollwood: 280.000 Besucher*innen trotz sommerlicher Temperaturen, Hitzekonzept bewährt sich, Amphitheater begeistert
Pressemitteilng, MÜNCHEN – Halbzeit auf dem Tollwood Sommerfestival: Die erste Festivalhälfte stand ganz im Zeichen der Hitze. Trotzdem oder gerade wegen des erweiterten Hitzekonzepts kamen bislang rund 280.000 Besucher*innen auf das Festivalgelände. Das sind weniger Gäste als im vergangenen Jahr. Die Musik Arena verzeichnet dagegen ein kleines Plus: Rund 85.000 Menschen besuchten bisher die Konzerte.
„Als Festival haben wir einen Ort geschaffen, auf dem sich Menschen gerne auch bei großer Hitze begegnen und Kultur gemeinsam erleben. Unser Team hat täglich flexibel reagiert und das
Hitzekonzept immer weiter angepasst“, sagt Stefanie Kneer, Sprecherin des Tollwood Sommerfestivals.
Abkühlung auf Tollwood
Alle haben sich nach Abkühlung gesehnt – und die gab es auf Tollwood, zum Beispiel in schattigen Biergärten unter hohen Bäumen und riesigen Sonnenschirmen. Zudem war das Wassereinsatz-Trio (WET) besonders beliebt, sorgt es doch mobil und gezielt mit Sprühverneblern auf dem Gelände für Erfrischung. Die drei vom WET – in ihren ausgefallenen Kostümen ein echter Hingucker – legten dabei bisher rund 600.000 Schritte zurück. Nicht zuletzt ist die (Bio-)Eisvielfalt auf dem Festival größer denn je: mit Frozen Joghurt, Soft-Eis, Eis am Stiel, persischen Eisspezialitäten oder veganem Eis auf Cashewbasis.
Neben den Temperaturen prägten vor allem die neuen Festivalangebote die erste Halbzeit. So entwickelte sich die Herzkammer zu einem Ort der Begegnung. Bereits in den ersten fünf Festivaltagen hinterließen Besucher*innen mehr als 200 persönliche Botschaften zum Festival-Motto „Mit Gefühl statt nur dabei – die Rückeroberung der Empathie“. Viele zeigen sich emotional bewegt und dankbar für einen Raum, der Mitgefühl und Austausch ermöglicht.
Berührender Start
Ein Höhepunkt war die Eröffnung mit Little Amal. Die riesige Puppe, die ein zehnjähriges Flüchtlingsmädchen verkörpert, zog bei jedem Gang übers Festival mehrere hundert Menschen in
ihren Bann. Und das neu gestaltete Amphitheater ist regelmäßig sehr gut gefüllt, besonders bei der Produktion „STONE“, die Weltpremiere feierte – die Tribünen und der Hügel am Amphitheater waren voll besetzt. „Das Amphitheater entwickelt sich in diesem Sommer zu einem besonderen Treffpunkt auf dem Festival. Die neue und frischere Gestaltung schafft eine luftige und fokussiertere Atmosphäre. Gemeinsam mit den internationalen Produktionen entsteht ein Ort, an dem zeitgenössischer Zirkus zugänglich und erlebbar wird“, sagt Bastian Kabuth, Künstlerischer Leiter des Tollwood Sommerfestivals.
Karaoke und ein großer Chor
Und das Tollwood-Publikum will mitmachen. Zum Beispiel 500 Menschen beim Rudelsingen und 60 Menschen beim Line Dance in der Half Moon Bar – oder beim neuen Karaoke im Craft Biergarten: Rund 80 Zuschauer*innen hörten, was am Mikro zum Besten gegeben wurde. Und am Ende war die Anmeldeliste länger als die verbleibende Zeit zum Singen. Und gleich 40 Sänger*innen füllten beim Auftritt des Gospelchors die Außenbühne – ein besonderer Moment im Andechser Biergarten.
Was noch kommt
Zur Festivalhalbzeit blickt Tollwood zugleich nach vorn. Bis zum 19. Juli warten weitere Höhepunkte: Im Amphitheater zeigen Toy Toy Toy mit „Sync“ rasante Jo-Jo-Kunst von höchster Präzision. Auf dem Gelände überraschen Tombs Creatius mit „The Trip“ und L’immédiat mit „La levitation réelle“. Dazu kommen Silent Disco, Karaoke, Live-Musik im Andechser Zelt, Kinder- und Familienprogramm, Lachyoga, Heartfulness-Meditation und Rudelsingen. In der Musik-Arena folgen unter anderem die Konzerte der Sex Pistols feat. Frank Carter, Rick Astley, LP & Asaf Avidan, die Folkwood Night, Joss Stone & Emeli Sandé, Schmidbauer & Kälberer mit ihren Gästen sowie Mono Inc. Und für den Abend mit Jovanotti am 9. Juli und den Zusatztermin mit Gerhard Polt & Die Well-Brüder gibt es nur noch wenige Resttickets. Jetzt stehen noch zwei Wochen voller ungewöhnlicher Begegnungen, beeindruckender Kunst und großer Konzerterlebnisse bevor.
