vbw Studie „Das digitale Rathaus“


Öffentliche Verwaltungen müssen mit Digitalisierung Schritt halten

Brossardt: „eGovernment ist ein Standortfaktor“

(München, 02.12.2015). Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit Albert Füracker, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, und dem Landrat des Landkreises Cham, Franz Löffler, die vbw Studie „Das digitale Rathaus“ vorgestellt. „Öffentliche Verwaltungen müssen bei der Digitalisierung im zeitlichen Gleichlauf mit Wirtschaft und Gesellschaft stehen. Die Umstellung von Vorgängen zwischen Unternehmen und Verwaltungen auf digitale Lösungen ist unerlässlich. Wenn das in Deutschland gelingt, dann erhalten wir uns einen entscheidenden Standortvorteil: die Verwaltungskompetenz“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Brossardt weiter: „Der Ausbau von eGovernment ist ein Kraftakt. Und Behörden müssen entscheiden, welche Projekte und Investitionen auch in den Augen der Unternehmen besonders sinnvoll sind. Hier setzt unsere Studie an. Sie formuliert konkrete Handlungsempfehlungen, damit Bayern, seine Kommunen und seine Unternehmen zielgenau von der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen profitieren können.“ Der vbw Hauptgeschäftsführer betonte, dass fast zwei Drittel der bayerischen Unternehmen einen verstärkten Ausbau von eGovernment wünschen, weil sie darin eine Chance sehen, ihre Amtsgeschäfte effizient zu erledigen. „Der Heimathafen unserer in aller Welt tätigen Unternehmen ist nach wie vor ihre Standortgemeinde. Ein leistungsfähiges eGovernment-Angebot der Kommunen wird damit immer mehr zum Standortfaktor. Wir möchten mit unserer Studie Impulse setzen, dass Städte und Gemeinden ihr Rathaus digital neu erfinden und es als modernen Dienstleister für den Standort weiterentwickeln“, so Brossardt.

„Die Digitalisierung ist ein Top-Thema in Bayern. Mit unserem einzigartigen milliardenschweren Breitbandförderprogramm bringen wir jede Gemeinde bis 2018 ans schnelle Internet“, stellte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker fest. „Wir wollen den digitalen Verwaltungskreislauf schließen, hierzu haben wir unsere Digitalisierungsstrategie Montgelas 3.0 entwickelt. Das BayernPortal ermöglicht Bürgern und Unternehmen ihre Behördengänge rund um die Uhr, sieben Tage die Woche online zu erledigen – ohne Anfahrtswege, lange Wartezeiten oder Briefwechsel auf Papier“, so Füracker weiter. Neben dem BayernPortal vervollständigen das Bayerische E-Government-Gesetz und der E-Government-Pakt mit den Kommunalen Spitzenverbänden die Digitalisierungsstrategie Montgelas 3.0.

Landrat Franz Löffler betonte: „Gerade bei der Gewinnung von auswärtigen und ausländischen Fachkräften ist das regionale Zusammenspiel von Verwaltung und Unternehmen von besonderer Bedeutung. Hierbei haben uns die Studie „Das digitale Rathaus“ und ihre Schlussfolgerungen einen entscheidenden Schritt weiter helfen können.“

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