5. Jüdische Filmtage in München

Als der 1933 ausgewanderte jüdische Komponist Werner Heymann sich 1957 nach seiner Rückkehr in die BRD um Wiedererlangung der deutschen Staatsangehörigkeit bewarb, wurde er von der Einbürgerungsbehörde in Bayern gefragt, seine Kenntnisse über deutsche Kultur nachzuweisen. Darauf hin stimmte er die Melodie vom Lied „ Das gibt's nur einmal“ an und erreichte prompt sein Ziel. Dabei versäumte er zu erwähnen, dass er, der Remigrant, der eigentliche Autor des populären Liedes war. Diese Anekdote und viele anderen flossen in das Konzert Piano und Film – Eine musikalische Reise von der UFA bis nach Hollywood“ ein, dass am 22. Januar 2014 im Jüdischen Gemeindezentrum am Jakobsplatz präsentiert wurde.

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Anna Zanco-Prestel
Über Anna Zanco-Prestel 178 Artikel
Dr. Anna Zanco-Prestel, hat Literaturwissenschaften (Deutsch, Französisch und Italienisch) und Kunstgeschichte in Venedig, Heidelberg und München studiert. Publizistin und Herausgeberin mit Schwerpunkt Exilforschung. U.d. Publikationen: Erika Mann, Briefe und Antworten 1922 – 69 (Ellermann/DTV/Mondadori). Seit 1990 auch als Kulturkoordinatorin tätig und ab 2000 Vorsitzende des von ihr in München gegründeten Kulturvereins Pro Arte e.V.

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