Wir hetzen durchs Leben und Ungeduld und Rastlosigkeit sind unsere ständigen Begleiter. Die zunehmende Beschleunigung des Alltags, von Robert Musil in seinem „Mann ohne Eigenschaften“ Akzelerismus genannt, galt immer mehr als chic und modern. Tempo war Ausdruck des städtischen Lebensgefühls. Heute werden wir ihr kaum noch Herr. „Das Leben ist der Narr der Zeit – ja, und es hat sein eigenes langsames Vorankommen, das des Wachsens. Muße war das vornehmste Gut des Menschen, ihm als Einziges mit auf den Weg gegeben. Von diesem Gut haben wir nichts mehr, wir haben dafür Waren – und eben keine Zeit.“
Der Ruf nach Entschleunigung
Finanzen
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Die Insolvenzzahlen in Bayern steigen um fast elf Prozent – in der Industrie sogar um rund 22 Prozent. vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt fordert dringend Reformen bei Energiepreisen, Bürokratie und Sozialstaat, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen. […]
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