Vor 100 Jahren, am 7. November 1913, wurde der Intellektuelle, Schriftsteller und bekennende Nicht-Philosoph Albert Camus in Nordalgerien geboren. Als einer der wichtigsten Vertreter des Existenzialismus wurde er durch den Roman „Der Fremde“, den philosophischen Essay „Der Mythos des Sisyphos“ und durch sein Buch der „Der Mensch in der Revolte“ weltberühmt. Von der Grundposition, daß es keinen Gott gibt ausgehend, ist die Existenz des Menschen sinnlos. Diese Sinnlosigkeit kann nur durch eine „permanente Revolte“ durchbrochen werden. Dabei muß der Mensch in der Lage sein, die Sinnlosigkeit zu ertragen, denn nur so gelingt es ihm, die Absurdität des Lebens zu überwinden und Herr über sein Schicksal zu werden. Camus’ Name steht für den Widerstand gegen totalitäre Strukturen und Gesellschaftsentwürfe, die Menschenopfer verlangen. Mit 46 Jahren starb der Nobelpreisträger bei einem Autounfall.
Albert Camus: 100. Geburtstag
Finanzen
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