Ein Anfang im Unheil – Zu Thomas Bernhard – Schreiben gegen das Verstummen

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Thomas Bernhard kommt nicht aus dem Glück. Nicht aus einer Kindheit, die später verklärt werden könnte, nicht aus einem Haus, in dem die Welt zunächst einmal in Ordnung war. Seine Literatur beginnt in einer Kälte, die mehr ist als Wetter oder Stimmung. Sie beginnt in einem frühen Gefühl des Ausgesetztseins.

Geboren wurde er 1931 im niederländischen Heerlen. Aufgewachsen ist er zwischen Wien und Salzburg, also in jenem österreichischen Raum, den er später mit einer Genauigkeit beschreiben sollte, die wie Hass aussieht und vielleicht gerade deshalb so nah an der Wahrheit liegt. Der Vater war fort, bevor das Kind überhaupt in sein Leben treten konnte. Die Mutter blieb fern. Nicht nur äußerlich. Halt fand Bernhard vor allem beim Großvater Johannes Freumbichler, einem Schriftsteller, einem Außenseiter, einem Menschen, der dem Jungen wohl früher als andere zeigte, dass man sich gegen die Welt nur behaupten kann, wenn man eine eigene innere Gegenwelt besitzt.

Geborgenheit war bei Bernhard nie selbstverständlich. Sie war, wenn überhaupt, eine Unterbrechung. Krankheit, Einsamkeit, Verlust, das waren keine späteren Themen, die ein Autor sich auswählte. Sie lagen vorher schon da. Wer Bernhard liest, merkt schnell: Hier schreibt keiner, der dem Leben im Grunde traut. Hier schreibt einer, der ihm misstraut und gerade aus diesem Misstrauen seine Form gewinnt.

Das ist entscheidend. Bernhard macht aus der Beschädigung keine sentimentale Ware. Er stellt sie nicht aus. Er verwandelt sie in Sprache. Sein Schreiben ist kein Schmuck des Lebens, sondern Gegenwehr. In den Sätzen holt er sich den Atem zurück, den Krankheit, Angst und Welt ihm nehmen wollen. Er schreibt nicht über den Tod, weil der Tod ein großes Thema der Literatur ist. Er schreibt, weil der Tod ihm zu nahe gekommen war.

Sprache als Notwehr

Bernhards Sprache will nicht gefallen. Sie schmeichelt nicht, sie führt nicht freundlich ein, sie erklärt nicht geduldig, damit sich alle zurechtfinden. Sie stößt, sie drängt, sie übertreibt, sie kehrt zurück, sie wiederholt sich, bis aus dem Satz ein Druck entsteht, dem man sich kaum entziehen kann. Man liest Bernhard nicht wie einen Erzähler, der eine Geschichte ausbreitet. Man gerät in eine Stimme.

Diese Stimme ist das Ereignis. Nicht die Handlung, nicht die äußere Bewegung. Bei Bernhard denkt die Sprache selbst. Sie hämmert sich durch Widerstände, sie kreist um eine Verletzung, sie steigert sich, sie fällt zurück, sie beginnt noch einmal. Die Wiederholung ist deshalb kein sprachlicher Fehler. Sie ist das eigentliche Verfahren. Ein Gedanke wird nicht einmal gesagt und dann abgelegt. Er muss wiederkommen, weil er noch nicht erledigt ist.

Seine Figuren reden, weil Schweigen für sie gefährlich wäre. Sie sprechen nicht, um sich mitzuteilen, sondern um nicht unterzugehen. Der Monolog ersetzt den Dialog, aber dieser Monolog ist keine bloße Selbstdarstellung. Er ist ein Schutzraum, manchmal auch ein Gefängnis. Diese Menschen denken, weil sie sonst zerbrechen würden. Und oft zerbrechen sie gerade an diesem Denken.

Bernhards Prosa hat etwas Architektonisches. Aber es ist keine Architektur der Harmonie. Eher ein Bau aus Gängen, Kammern, Treppen, Sackgassen. Man glaubt, ein Ausgang sei nahe, und steht plötzlich tiefer im Inneren. Der Satz führt nicht hinaus. Er führt weiter hinein. Genau daraus entsteht die eigentümliche Sogkraft dieser Bücher.

Kunst war für Bernhard nie Beruhigung. Ein Werk, das niemanden stört, hat bei ihm schon verloren. Literatur soll nicht die Welt wohnlicher machen, indem sie sie verschönert. Sie soll die Tapeten von den Wänden reißen. Sie soll zeigen, was dahinterliegt.

Krankheit und das Wissen vom Ende

Kaum ein deutschsprachiger Schriftsteller hat Krankheit so tief in Literatur verwandelt wie Thomas Bernhard. Bei ihm ist Krankheit kein Motiv unter anderen. Sie ist eine Grunderfahrung. Schon als Jugendlicher wird er in Lungenheilstätten gebracht, nach Grafenhof, Sankt Veit, Salzburg-Lehen. Das sind nicht einfach Orte der Behandlung. Es sind Vorzimmer des Endes.

Dort lernt er, was später in fast jedem seiner Bücher wiederkehrt: Heilung ist oft nur ein anderes Wort für Aufschub. Der Kranke weiß etwas, das der Gesunde verdrängt. Er weiß, dass der Körper nicht trägt. Er weiß, dass jeder Atemzug eine Frist ist. Er weiß auch, dass der Tod nicht irgendwann plötzlich kommt, sondern längst im Leben anwesend ist.

In „Der Atem“ hat Bernhard diese Erfahrung mit einer Härte beschrieben, die nichts Tröstliches sucht. Das Krankenzimmer, der Geruch von Verfall, die ärztlichen Sätze, die geordneten Abläufe des Leidens, alles wird bei ihm zur Schule einer furchtbaren Nüchternheit. Krankheit steht nicht neben dem Leben. Sie zeigt, was Leben ist, wenn man ihm die freundlichen Vorhänge wegnimmt.

Seine Figuren leben am Rand. Sie sprechen gegen den Abgrund an. Sie denken gegen ihn an. Nicht, weil sie glauben, ihn besiegen zu können, sondern weil Sprechen und Denken wenigstens einen kleinen Aufschub schaffen. Mehr gibt Bernhard selten. Aber dieser Aufschub ist nicht wenig.

Gerade darin liegt eine Würde, die bei ihm nie feierlich wird. Bernhard beschönigt das Leiden nicht. Er gibt ihm keinen Sinn, der es erträglicher machen soll. Aber er nimmt ihm die falsche Stummheit. Das ist viel. Vielleicht ist es sogar das Äußerste, was Literatur hier leisten kann.

Österreich als Raum der Verstellung

Österreich war für Bernhard nie einfach Heimat. Es war Herkunft, Gegner, Material, Wunde. Er konnte dieses Land nicht verlassen, jedenfalls nicht innerlich. Und er konnte es nicht lieben, jedenfalls nicht so, wie Länder geliebt werden wollen. Salzburg, Wien, die Provinz, die Festspiele, die Theater, die Beamten, die katholischen Milieus, die gebildete Selbstzufriedenheit: Aus all dem baute er sein großes Anklagegebäude.

Er sah ein Land, das sich mit Musik und Kultur schmückte und dabei für die Wahrheit taub blieb. Ein Land, das seine Vergangenheit lieber dekorierte als prüfte. Ein Land, das sehr genau wusste, wie man feierlich spricht, und sehr wenig davon wissen wollte, was unter diesen Feierlichkeiten begraben lag.

Seine Angriffe auf Österreich sind übertrieben. Natürlich sind sie das. Aber diese Übertreibung ist nicht bloß Lärm. Sie ist seine Methode, den wunden Punkt freizulegen. Bernhard ist ungerecht, weil eine ganz gerechte Darstellung ihm vermutlich zu harmlos gewesen wäre. Er wollte nicht abwägen. Er wollte treffen.

Kirche, Politik, Kultur, Familie, Bildung, Theater: Bei Bernhard werden diese Räume zu Bühnen der Verstellung. Menschen sprechen von Anstand und meinen Anpassung. Sie sprechen von Bildung und meinen Rang. Sie sprechen von Kultur und meinen Selbstbewunderung. Die Gesellschaft erscheint als großes Sprechtheater, in dem jeder gelernt hat, seine Rolle zu spielen.

Mit „Heldenplatz“, 1988 im Burgtheater uraufgeführt, wurde diese Zumutung öffentlich. Das Stück verletzte Österreich, weil es etwas sagte, das viele nicht hören wollten. Es erinnerte an den fortlebenden Antisemitismus, an Verdrängung, an die moralische Selbstfreisprechung eines Landes, das sich gern als Opfer erzählte. Der Skandal war kein Missverständnis. Er gehörte zum Stück.

Bernhard wusste: Kunst, die niemanden aufregt, ist leicht zu verwalten. Gefährlich wird sie erst, wenn sie eine Gesellschaft zwingt, sich selbst zu erkennen.

Kunst als Krankheit und Rettung

Viele seiner Figuren sind Künstler oder Kunstbesessene: Musiker, Schriftsteller, Architekten, Denker. Es sind Menschen, die nicht einfach leben können. Sie müssen an einer Form arbeiten, an einer Idee, an einer Genauigkeit, die sie am Ende zerstört. Kunst ist bei Bernhard selten Erlösung. Sie ist eher eine besonders vornehme Krankheit.

In „Korrektur“ entwirft Roithamer ein vollkommenes Haus für seine Schwester und richtet sich an dieser Vollkommenheit zugrunde. In „Der Untergeher“ zerbricht ein Pianist an Glenn Gould, an einer Größe, die das eigene Leben plötzlich unbrauchbar erscheinen lässt. Kunst ist hier kein Ausweg aus dem Leiden. Sie ist der Ort, an dem das Leiden seine genaueste Form findet.

Vollkommenheit zieht Bernhards Figuren an, weil sie Ordnung verspricht. Aber sie vernichtet sie, weil sie unerreichbar bleibt. Der Künstler will das Unmögliche. Und weil er es will, kann er nicht mehr zurück. Das ist die Tragik dieses Werks: Die Menschen wissen, dass sie scheitern, und machen dennoch weiter.

Bernhard löst diesen Widerspruch nie auf. Er macht daraus Literatur. Seine Bücher trösten nicht. Aber sie zeigen, dass selbst das Scheitern eine Form haben kann. Vielleicht ist das die letzte Rettung: nicht dass man gewinnt, sondern dass man nicht formlos untergeht.

Härte als Selbstschutz

Bernhards Schroffheit wurde oft als Hochmut gelesen. Man sah den Beschimpfer, den Provokateur, den Mann der großen Verachtung. Das stimmt, aber es erklärt zu wenig. Seine Härte war auch Schutz. Wer früh lernt, dass die Welt kein sicherer Ort ist, entwickelt Waffen. Bernhards Waffe war der Satz.

Sein Spott war Panzer. Seine Übertreibung war Abwehr. Seine Kälte war nicht selten die Außenseite einer großen Verletzbarkeit. Man darf sich von den Tiraden nicht täuschen lassen. Hinter ihnen liegt eine Sehnsucht nach Wahrheit, fast eine schmerzhafte Sehnsucht. Bernhard war kein gleichgültiger Zerstörer. Gleichgültigkeit klingt anders.

Er war eher ein enttäuschter Idealist. Einer, der die Menschen verachtete, weil er zu viel von ihnen erwartet hatte. Einer, der Österreich beschimpfte, weil es ihn nicht losließ. Einer, der Kunst misstraute und ihr doch alles abverlangte.

Auch sein Menschenbild ist widersprüchlicher, als es zunächst scheint. Bernhard zeigt den Menschen als krank, eitel, lächerlich, sterblich, selbstbetrügerisch. Aber er nimmt ihn ernst. Er lacht ihn nicht einfach weg. Unter dem Spott bleibt eine Aufmerksamkeit, die fast zärtlich wäre, wenn sie nicht so erbarmungslos genau wäre.

Darin liegt Bernhards geheime Humanität. Der Mensch ist bei ihm nicht edel. Aber er ist einmalig. Er ist gefährdet, komisch, beschädigt, übertrieben, manchmal abscheulich und dennoch nicht gleichgültig. Vielleicht ist das mehr Menschlichkeit, als freundlichere Literatur oft aufbringt.

Vom „Frost“ zur „Auslöschung“

Bernhards Werk entfaltet sich mit einer Konsequenz, die man erst erkennt, wenn man mehrere Bücher nebeneinanderlegt. Schon „Frost“, 1963 erschienen, enthält den Grundton: Kälte, Krankheit, Einsamkeit, Monolog, Verstörung. In „Verstörung“ und „Das Kalkwerk“ wird das Denken enger, bedrängender, gefährlicher. Figuren schließen sich ein, reden sich fest, analysieren die Welt, bis sie keinen Ausweg mehr kennen.

„Korrektur“ ist vielleicht der strengste Bau dieses Universums. Denken wird Architektur, Architektur wird Besessenheit, Besessenheit endet in Vernichtung. „Der Untergeher“ führt das Verhältnis von Kunst, Genie und Scheitern in eine fast musikalische Bewegung. „Auslöschung“ schließlich wirkt wie ein großes letztes Abrechnen: mit Herkunft, Familie, Österreich, katholischem Erbe, Besitz, Gedächtnis, Selbsttäuschung.

Mit „Heldenplatz“ erreichte Bernhards Streit mit Österreich seinen öffentlichen Höhepunkt. Die Burgtheater-Uraufführung 1988 war ein Skandal, aber sie war auch die logische Folge dieses Werks. Dieses Stück musste verletzen, weil Bernhards Literatur immer dort ansetzt, wo die Verletzung schon vorhanden ist.

Am 12. Februar 1989 starb Thomas Bernhard in Gmunden. Sein testamentarisches Aufführungsverbot für Österreich war ein letzter Schlag gegen das Land, das er nicht lieben konnte und von dem er doch nie loskam. Es war bitter, theatralisch, trotzig und sehr bernhardisch.

Warum Bernhard bleibt

Bernhard ist heute nicht deshalb gegenwärtig, weil seine Themen altlos wären, ein Wort, das schon fast zu bequem klingt. Er ist gegenwärtig, weil unsere Zeit vieles perfektioniert hat, was er verachtete: Selbstinszenierung, hohle Kulturrede, moralische Gesten, das Marketing der Innerlichkeit, die Umwandlung von Sprache in Oberfläche.

Man muss sich nur vorstellen, was Bernhard mit Talkshows, Preisreden, Kulturkampagnen, Imagebroschüren, Betroffenheitsformeln und digitaler Dauerbühne gemacht hätte. Vermutlich hätte er nicht lange suchen müssen. Die Gegenwart hätte ihm das Material täglich geliefert.

Seine Literatur zwingt zum Hinsehen. Sie schaut auf Krankheit, Tod, Einsamkeit, Lächerlichkeit, Macht, Provinz, Herkunft, Familie, Verdrängung. Sie lässt dem Leser keinen Schonraum. Nicht einmal den Schonraum der guten Absicht.

Das ist unbequem. Aber es ist notwendig. In einer Zeit, in der viele Wörter weich geworden sind, macht Bernhard sie wieder hart. Tod heißt Tod. Krankheit heißt Krankheit. Einsamkeit ist keine ästhetische Erfahrung. Wahrheit ist nicht angenehm, aber ohne sie wird alles Gerede hohl.

Wer Bernhard liest, wird nicht getröstet. Er wird wacher. Das ist weniger angenehm, aber vielleicht wertvoller.

Schluss: Würde im Unerträglichen

Thomas Bernhard war kein Tröster. Er war auch kein Versöhner. Er war einer, der den Schmerz nicht mildern wollte, indem er ihn schöner machte. Er wollte ihn benennen. Genau. Hart. Ohne Ausweichbewegung.

Das ist seine Größe. Er zeigt, dass man das Unerträgliche nicht dadurch überwindet, dass man es verschweigt. Man überlebt es eher, indem man ihm eine Form gibt. Literatur ist bei Bernhard keine Flucht aus der Wirklichkeit. Sie ist eine Art, ihr standzuhalten.

Die Welt ist bei ihm krank, verlogen, lächerlich, sterblich. Aber sie ist nicht sprachlos. Solange gesprochen, gedacht, geschrieben, übertrieben und angeklagt wird, ist noch nicht alles verloren. Bernhards Hoffnung ist dunkel. Sie lächelt nicht. Sie besteht darin, dass Wahrheit möglich bleibt, selbst wenn sie weh tut.

Wer ihn liest, blickt in einen Spiegel, der nicht schmeichelt. Manchmal möchte man wegsehen. Aber genau dann beginnt Bernhard zu wirken. Er nimmt uns nicht in Schutz vor der Wahrheit. Er zwingt uns, uns selbst ernst zu nehmen. Und darin liegt, so unwahrscheinlich es klingt, eine Würde, die kein Trost ersetzen kann.

Über Stefan Groß-Lobkowicz 2295 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, Magister und DEA-Master (* 5. Februar 1972 in Jena) ist ein deutscher Philosoph, Journalist, Publizist und Herausgeber. Er war von 2017 bis 2022 Chefredakteur des Debattenmagazins The European. Davor war er stellvertretender Chefredakteur und bis 2022 Chefredakteur des Kulturmagazins „Die Gazette“. Davor arbeitete er als Chef vom Dienst für die WEIMER MEDIA GROUP. Groß studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte in Jena und München. Seit 1992 ist er Chefredakteur, Herausgeber und Publizist der von ihm mitbegründeten TABVLA RASA, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena arbeitete und dozierte er ab 1993 zunächst in Praktischer und ab 2002 in Antiker Philosophie. Dort promovierte er 2002 mit einer Arbeit zu Karl Christian Friedrich Krause (erschienen 2002 und 2007), in der Groß das Verhältnis von Metaphysik und Transzendentalphilosophie kritisch konstruiert. Eine zweite Promotion folgte an der "Universidad Pontificia Comillas" in Madrid. Groß ist Stiftungsrat und Pressesprecher der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung. Er ist Mitglied der Europäischen Bewegung Deutschland Bayerns, Geschäftsführer und Pressesprecher. Er war Pressesprecher des Zentrums für Arbeitnehmerfragen in Bayern (EZAB Bayern). Seit November 2021 ist er Mitglied der Päpstlichen Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice. Ein Teil seiner Aufsätze beschäftigt sich mit kunstästhetischen Reflexionen und einer epistemologischen Bezugnahme auf Wolfgang Cramers rationalistische Metaphysik. Von August 2005 bis September 2006 war er Ressortleiter für Cicero. Groß-Lobkowicz ist Autor mehrerer Bücher und schreibt u.a. für den "Focus", die "Tagespost".