Zahl der Corona-Toten ist dort am höchsten, wo die Luft am meisten verschmutzt ist

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 Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Doch zu unterschiedlich sind die Orte, wo sich das Virus besonders stark ausbreitet und wo es kaum Wirkung zeigt. In der Lombardei, New York und China, wo die Zahl der Infizierten und Toten besonders hoch sind, sind die Lungen durch Luft- und Umweltverschmutzung besonders anfällig für den neuartigen Erreger. Auch junge Menschen, die rauchen und damit Lungenvorschädigungen haben, sind von Corona besonders stark betroffen. Damit stellt sich die Frage: Sind Ausgangssperren überhaupt sinnvoll, wenn sich der Virus nur sekundär über Kontakte, sondern durch Vorerkrankungen der Lunge in Gebieten dieser Welt, wo die Umweltbelastung und Luftverschmutzung besonders hoch sind, rasant verbreitet? China und Norditalien haben eines gemeinsam: Beide Länder haben die schlechtesten Luftwerte auf dieser Welt.

Diese Karte misst die Echtzeitluftverschmutzung. Hier zeigt sich sehr deutlich, dass gerade dort, wo die Verschmutzung besonders hoch ist, die Zahl der Infizierten ständig ansteigt.

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Stefan Groß-Lobkowicz
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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur