CSU-Senioren-Union und Staatsminister Manuel Knoll wollen gemeinsam die Demokratie stärken

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Die Senioren-Union der CSU und der neue bayerische Staatsminister für Jugend und Demokratie, Manuel Knoll, wollen künftig enger zusammenarbeiten. Bei einem Treffen mit dem Landesvorstand verständigten sie sich darauf, das Demokratieverständnis insbesondere bei jungen Menschen zu fördern und den Austausch zwischen den Generationen auszubauen. Zugleich forderten Knoll und der Landesvorsitzende Franz Meyer, dass CDU und CSU ihre politischen Ziele und Werte verständlicher vermitteln.

In einem intensiven Austausch hat der Landesvorstand der Senioren-Union der CSU die Felder für eine enge Zusammenarbeit mit dem neuen Staatsminister für Jugend und Demokratie abgesteckt und im Austausch mit Manuel Knoll, MdL, gemeinsame Ziele definiert. „Die Senioren-Union spricht in ihrer grundsätzlich generationenübergreifenden Politik gerade auch die Jugend an. Wir geben die Erfahrungen im Aufbau unserer Gesellschaft vielfach weiter. In den kommenden Monaten werden wir intensiv an der Stärkung einer wehrhaften Demokratie arbeiten und haben damit viele gemeinsame Zielsetzungen mit dem neu ernannten Staatsminister“, erklärt der Landesvorsitzende der Senioren-Union, Franz Meyer. Staatsminister Knoll knüpfte an diese Aussage an und unterstrich: „Der Begriff Demokratie im Namen des neu geschaffenen Amts steht als ein Programm für alle Generationen und ich freue mich, wenn wir mit der Senioren-Union dabei an einem Strang ziehen, das Erfolgsmodell der Demokratie der gesamten Gesellschaft zu vermitteln.“

Im Mai dieses Jahres hatte Knoll als der Landesvorsitzende der Jungen Union bei einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände der Senioren-Union der CDU Deutschlands und der CSU schon die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit unterstrichen. Bei der Oktober-Sitzung des Landesvorstands der Senioren-Union wurden jetzt die Aspekte der Kooperation und der gemeinsamen Interessen vertieft. „Das Jahresmotto der wehrhaften Demokratie entspricht auch meiner Zielsetzung, gerade der jungen Generation die Bedeutung unserer Gesellschaftsordnung zu erklären, die für Frieden, Freiheit und Wohlstand in den letzten Jahrzehnten gesorgt hat. Ich will dazu beitragen, dass dieses Erfolgsmodell nicht nur beibehalten, sondern ausgebaut wird. Gerade die politischen Parteien der Mitte müssen bei allen Altersgruppen, auch bei der Jugend, wettbewerbsfähiger werden“, betonte dabei der in der Staatskanzlei angesiedelte Staatsminister bei dem Gedankenaustausch. „Als Jugendminister will ich den direkten Kontakt mit den Verbänden und Vereinen in der Jugendarbeit, aber auch mit der nicht organisierten Jugend suchen und in einen intensiven, direkten Austausch eintreten.“

Einig waren sich Staatsminister Knoll und der Landesvorstand der Senioren-Union darin, dass die Aussagen und Programme der Parteien verständlicher werden müssten. „Die Volksparteien im Allgemeinen, die CSU im Besonderen müssen deutlicher machen, wofür sie stehen. Wir müssen daran arbeiten, dass es eine klar definierte Marke der Union gibt, die eindeutig und unverkennbar sichtbar macht, für welche Werte und welche Ziele CDU und CSU stehen“, forderte Knoll.

„Wir gratulieren Manuel Knoll zu seiner Ernennung und zu seiner herausfordernden Aufgabe, die in der aktuellen politischen Diskussion eine besondere Bedeutung bekommen hat“, fasste Franz Meyer den Austausch mit dem Staatsminister und Vorsitzenden der Jungen Union zusammen. „Wir wollen in den kommenden Monaten in den Mittelpunkt stellen, was die Grundelemente einer wehrhaften Demokratie sind und wie wir dafür sorgen können, dass alle Bevölkerungsgruppen und Altersgruppen die Vorteile der Demokratie und ihrer Basis im christlichen Menschenbild verstehen.“

Über Staatsminister Manuel Knoll:

Manuel Knoll ist seit dem 30. September 2026 Bayerischer Staatsminister für Jugend und Demokratie in der Bayerischen Staatskanzlei. Er ist der erste Inhaber dieses neu geschaffenen Amts. Seit Oktober 2023 ist er Mitglied des Bayerischen Landtags für den Stimmkreis Augsburg-Land, Dillingen. Seit 2025 ist er Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern.