Der Mut der Krieger – über das Buch „Mauerkrieger“

Im wohl berühmtesten Essay über das Absurde* wird dem Leser die Beantwortung der Frage abverlangt, ob das Leben sich lohnt. Für den Fall der Verneinung bleibt als einzige Konsequenz freilich nur der Selbstmord. Die Selbstmordrate in der DDR war extrem hoch; der Rest (etwa 16 Millionen Bürger) wollte zweifelsfrei ein Leben, das sich lohnt. Und für diesen Willen zum lohnenden Leben hielt der Staat einen strickt zu lobenden wie einzuhaltenden Lebensentwurf parat. Der Lebensentwurf dieser Sozialutopie nach stalinistischem Muster nannte sich die „Diktatur des Proletariats“. Geschäftsführende Partei dieser Diktatur war die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED).

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Axel Reitel
Über Axel Reitel 33 Artikel
Axel Reitel (*1961); 1982 Freikauf/Ausbürgerung; seit 1982 Hamburg, dann Westberlin; 1983 literarisches Debüt; 1985-1990 Studium (Kunstgeschichte/Philosophie); seit 1990 freischaffender Autor (u. a. Jugendstrafvollzug der DDR; Theorie vererbter Schuld); seit 2003 freier Mitarbeiter der ARD. Lebt in Berlin.

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