DIE GRÜNE MACHT. WIE DIE ÖKOPARTEI DAS LAND VERÄNDERN WILL

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Es geht ja langsam los, die Grünen machen sich fit für den Wahlkampf – trotz Corona. Dann aber die spannende Frage: Was erwartet uns, wenn sie mitregieren würden? Die grüne Ökodiktatur? Alles Unsinn, schreibt Ulrich Schulte, Parlamentsredakteur der TAZ und einer der besten Grünen-Kenner des Landes. Lesen können Sie die kenntnisreiche Analyse in seinem Buch ab Ende Januar bei Rowohlt.

ULRICH SCHULTE
DIE GRÜNE MACHT. WIE DIE ÖKOPARTEI DAS LAND VERÄNDERN WILL
Rowohlt 2020 (rororo)
224 Seiten, 16 Euro
ISBN:  978-3-499-00552-7

Erscheint am 26. Januar 2021

In einer Zeit, in der die politische Landschaft im Umbruch ist und die Volksparteien zerfallen, werden ausgerechnet die Grünen zum Hort der Stabilität, staatstragend und seriös. Habeck und Baerbock sind die Stars der deutschen Politik und versprechen Antworten auf die Megafragen des 21. Jahrhunderts. Aber funktionieren ihre Konzepte? Retten sie wirklich die Welt? Ulrich Schulte sagt, die Parteispitze gebe sich zwar kämpferisch und radikal, in Wirklichkeit aber achte sie sorgfältig darauf, ihr Klientel nicht zu überfordern. „Baerbock und Habeck verkörpern das moderne Deutschland, wie es kaum ein Politiker der Konkurrenz tut. Nett, lässig, grundvernünftig. Aber ganz bestimmt nicht links, gar radikal. Radikalität findet dort ihre Grenzen, wo die Konsumwünsche der Deutschen beeinträchtigt werden“. Um sich der verbreiteten Gefühlslage in der gestressten Mittelschicht zuzuwenden, würden sie sogar unbequeme Wahrheiten verschweigen.

Schulte liefert in einer Nahaufnahme das Erfolgsrezept der Partei und beleuchtet dabei auch ihr bürgerliches Milieu. Präzise und unterhaltsam konfrontiert er beide mit ihren Widersprüchen. Für das Buch hat er die Akteure  natürlich immer wieder persönlich getroffen.

ULRICH SCHULTE (45)
leitet das Parlamentsbüro der Berliner taz und hat den Aufstieg von Robert Habeck und Annalena Baerbock eng begleitet. Er berichtet seit 2011 über die Partei Bündnis 90 / Die Grünen, hat viele Parteitage besucht und kennt fast alle ihre Spitzenpolitiker persönlich. Vor seiner Zeit im Parlamentsbüro leitete Schulte drei Jahre lang das Innenpolitik-Ressort der taz. 2010 erhielt er das renommierte Arthur F. Burns-Stipendium und arbeitete zwei Monate lang bei der Chicago Tribune. Er wurde an der Deutschen Journalistenschule in München ausgebildet und lebt mit seiner Familie in Berlin.

Pressemitteilung: S C H W I N D K O M M U N I K A T I O N
Margarete Schwind und Sabine Schaub GbR

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