Die Leitzinserhöhung der EZB führt zum Wertverlust des Euros

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Wer die Nachrichten im Laufe der letzten Monate verfolgt hat, wird gesehen haben, wie sich der Eurokurs aufgrund des Ukraine-Konflikts und der damit verbundenen Energiebeschaffungsprobleme immer weiter verschlechtert hat. Es wurde Konferenz um Konferenz abgehalten, um Strategien zur Lösung zu finden und während zumindest das Benzin eine Art Preisdeckelung erhalten hat, stellt sich die Frage, wie es mit dem Euro weitergehen soll.

Dementsprechend stellt sich für viele Menschen auch immer mehr die Frage, ob es sich nicht lohnen könnte, das eigene Geld in eine andere Währung zu investieren und am Devisenhandel, über den Sie auch mehr bei der https://www.fxforex.com/de/ erfahren können, teilzunehmen, um im Ernstfall vorbereitet zu sein. Dort haben Sie nämlich die Chance über dessen Grundlagen sowie mehr Informationen über die Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Währungen und Handelssignalen zu erfahren.

Nach dem Lesen dieses Artikels und der weiteren Verfolgung der Euro-Entwicklung könnte sich das möglicherweise als sinnvolle Überlegung erweisen, wie die aktuellen Entwicklungen, die nachfolgend aufgelistet sind, zeigen.

Der Euro weiter im Sinkflug

Wie zu erwarten war, hat die Europäische Zentralbank in Frankfurt den Leitzins um 75 Basispunkte auf 1,5 % erhöht, was die größte Erhöhung seit der Börsenkrise 07/08 darstellt. Dieser Schritt wurde eingeleitet, um die nach wie vor steigende Inflation umzukehren und damit sicherzustellen, dass eine Hyperinflation, wie sie beispielsweise in den 30er-Jahren in Deutschland der Fall war, zu verhindern.

Damit fiel der Euro von einem Einmonatshoch von 1,0094 $ gegenüber dem Dollar zu Beginn des Tages zurück unter die Parität zum Dollar nach der EZB-Zinsentscheidung. Die europäische Einheitswährung lag zum Handelsschluss um 1,1% niedriger bei 0,9969, was sich langfristig ebenfalls negativ auf die Wirtschaft auswirken würde.

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US-Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Ein weiterer Faktor, der sich auf den Eurokurs auswirkt und der für viele Experten ebenfalls zum möglichen Endspiel des Euros beiträgt, ist, dass die US-Wirtschaft im letzten Quartal stärker gewachsen ist als zuvor angenommen wurde. Der Dollar legte zu, nachdem die Daten zeigten, dass das US-Bruttoinlandsprodukt im letzten Quartal mit einer Jahresrate von 2,6 % gestiegen war und damit zwei vierteljährliche Produktionsrückgänge in Folge beendete, die Befürchtungen über eine Rezession der Wirtschaft aufkommen ließen.

Die über den Erwartungen liegenden BIP-Zahlen folgten auf eine Reihe von Wirtschaftsdaten, die in den letzten Wochen schwächer als erwartet ausgefallen waren und zu Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der aggressiven Zinserhöhungen der Federal Reserve auf die Wirtschaft geführt haben.

„Trotz der glänzenden Schlagzeilen zeigt ein Blick unter die Motorhaube ein viel düstereres Bild der US-Wirtschaft, die eindeutig an Kraft verliert“, sagte Sal Guatieri, ein leitender Wirtschaftswissenschaftler bei BMO Capital Markets in Toronto.

Es wird erwartet, dass die Fed auf ihrer Sitzung am 1. und 2. November den Tagesgeldsatz um 75 Basispunkte auf 1,5 % und damit auf ein 13-Jahres-Hoch anhebt und auch eine wichtige Subvention für die Geschäftsbanken zurücknehmen wird.

Dementsprechend wird es mit Spannung zu verfolgen sein, inwiefern sich diese Maßnahme in Kombination mit weiteren Faktoren, wie dem anhaltenden Krieg in der Ukraine und der Zinserhöhung der EZB auf den Eurokurs auswirkt und ob eine fortwährende Inflation, die laut einer Umfrage nach wie vor die größte Sorge der Deutschen bleibt, möglicherweise abgewendet werden kann.

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