Erzbischof Marx unzufrieden

Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx sieht in den Finanzmärkten eine zusehende Bedrohung für die Kirche. Wie der Theologe gegenüber der „Frankfurter Rundschau“ betonte, sei die Ausbreitung radikaler kapitalistischer Strukturen auf die gesamte Gesellschaft eine Bedrohung für die Würde jedes Einzelnen. Er selbst müsse sich als Christ fragen, welche politischen und wirtschaftlichen Positionen mit seinem Glauben noch vereinbar sind. Mit der derzeitigen Antwort der Politik auf die Krise ist der ehemalige Trierer Bischof unzufrieden, denn diese führt in einen Fürsorgestaat, in dem zwar niemand verhungert, der Mensch sich aber nicht mehr frei entfalten kann.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2076 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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