O ja, der „Don Giovanni“ zieht sich. Mozart wollte es, weil da Ponte es wollte. Und schuf neben ins Ohr gehenden Arien, Duetten und Ensembles viel Parlando. Die Gewissenlosigkeit eines Lüstlings wird anschaulich gemacht an den Umtrieben, die zwischen dem schnellen Mord eines Lüstlings und dessen finaler Höllenfahrt liegen. In Erl, wo Gustav Kuhn zu den 2. Winterfestspielen im neuen Festspielhaus einer „Tosca“ den „Don Giovanni“ vorausschickte, zog sich dessen Deutung der Geschichte einer schnöden maskulinen Unersättlichkeit in Sachen Frauenbegehren nicht nur in die Länge, sondern dehnte sich auch in die Breite.
Giovanni und Tosca:Tiroler Festspiele in Erl
Finanzen
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Die vbw begrüßt die vorläufige Anwendung des EU-Mercosur-Abkommens ab 1. Mai 2026 und sieht große Chancen für die bayerische Wirtschaft. Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt fordert eine zügige Ratifizierung, mehr Freihandelsabkommen und eine stärkere Diversifizierung von Lieferketten und Absatzmärkten. […]
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