In Arbeit – oder: Der Blick hinter die Kulissen.Beispiel DDR-Design Sammlung HöhneDie Neue Sammlung – The International Design Museum Munich

Ausstellungsdauer: Ende Mai – September 2014

Die wohl bedeutendste und größte Privatsammlung von DDR-Design wird in eines der führenden Designmuseen der Welt aufgenommen – und eine bisher in Museen ungewöhnliche Maßnahme erlaubt den Besuchern den Blick hinter die Kulissen.
Tausende von Objekten aus nahezu allen Bereichen des Produkt- und Grafikdesigns sind es, die Günter Höhne (1943 in Zwickau geboren), ehemaliger Chefredakteur der führenden ostdeutschen Designzeitschrift »form+zweck« und der führende Fachmann in Sachen DDR-Design, in rund 25 Jahren seit dem Ende der Deutschen Demokratischen Republik zusammentrug: technische Geräte und Möbel, Textilien und Glas, Porzellan und Verpackungen, Plakate und Spielzeug …
Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich – erwarb 2013 die Sammlung Höhne mit Hilfe von Sondermitteln des Freistaates Bayern. Nicht zuletzt die dahinter stehende Befürwortung durch alle bayerischen Staatsmuseen und das Kunstministerium unterstreicht den Rang der Erwerbung – auch ein politisches Bekenntnis zur Konzeption der Neuen Sammlung, Designgeschichte der DDR auf diese Weise in Beziehung zu ihren umfangreichen Beständen an westdeutschem Design zu setzen und die Voraussetzungen für eine übergreifende Geschichte des deutschen Designs von Wiederaufbau, Wirtschaftswunder und Kaltem Krieg bis zum Mauerfall zu schaffen.
Die Bedeutung der Sammlung Höhne und ihrer Erwerbung bewog das Museum, bereits mit der Inventarisierung – und nicht erst mit einer »formvollendeten« Ausstellung – an die Öffentlichkeit zu gehen. Besucher sind (fast) von Anfang an mit dabei und gewinnen Einblick in Vorgänge der Erfassung von Museumsobjekten.

Studentenkollektiv Hochschule für Industrielle Gestaltung Halle,

Burg Giebichenstein, Arbeitsschutzhelme, 1976.
Hersteller: VEB Perfekt Helme, Berlin, DDR.
Foto: Günter Höhne

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