Ipsos-Umfrage: AfD vor Union! Schwarz-Rot verliert weiter – FDP schafft wieder die 5 Prozent

FDP
Logo FDP im Maximilianeum in München, Quelle: SGL

Im aktuellen Sonntagstrend von Ipsos zieht die AfD knapp an der Union vorbei und ist damit erneut stärkste politische Kraft. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, läge die AfD bei 25 Prozent (+1). CDU/CSU geben gegenüber dem Vormonat einen Punkt ab und kommen auf 24 Prozent. Die SPD verliert nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ebenfalls einen Punkt und liegt nur noch bei 14 Prozent – der niedrigste Wert seit September 2024. Die Grünen erreichen wie im Vormonat 14 Prozent (±0). Sie liegen damit erstmals seit Dezember 2022 wieder mit der SPD gleichauf. Die Linke bleibt stabil bei 11 Prozent (±0). Die FDP gewinnt etwas an Zuspruch und klettert auf 5 Prozent (+1). Damit liegt sie erstmals seit November 2024 wieder über der Fünf-Prozent-Hürde.

Das BSW stagniert bei 3 Prozent (±0) und würde damit den Einzug in den Bundestag verpassen. Alle sonstigen Parteien kommen zusammen auf 4 Prozent (±0).
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Methode

Quotierte Online-Befragung von 1.000 Wahlberechtigten in Deutschland, repräsentativ gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl. Die Wahlumfrage fand vom 27. bis 29. März 2026 statt.

Projektionen auf Basis der Sonntagsfrage stellen keine Wahlprognosen dar.

Über Ipsos

Ipsos ist eines der größten Markt- und Sozialforschungsunternehmen der Welt mit etwa 20.000 Mitarbeitenden und starker Präsenz in 90 Ländern. 1975 in Paris gegründet, wird die Ipsos-Gruppe bis heute von Forscher:innen geführt. In Deutschland ist Ipsos mit über 500 Mitarbeitenden an fünf Standorten präsent: Hamburg, Nürnberg, München, Frankfurt und Berlin.

Die Expert:innen in Forschung und Analyse verfügen über das breite Know-how von Multi-Spezialist:innen, das tiefe Insights in Handlungen, Meinungen und Motivationen erlaubt und so ein wahres Verständnis von Gesellschaft, Märkten und Menschen vermittelt. Ipsos hat die große Bandbreite von Lösungsansätzen in 12 Forschungsbereichen zusammengefasst und unterstützt damit über 5.000 Kunden weltweit.

Ipsos SA ist seit 1999 an der Euronext in Paris notiert. Das Unternehmen ist Teil des SBF 120 und des Mid-60 Index und hat Anspruch auf den Deferred Settlement Service (SRD). ISIN code FR0000073298, Reuters ISOS.PA, Bloomberg IPS.

www.ipsos.de | Ipsos Wahl- und Meinungsumfragen

Über Stefan Groß-Lobkowicz 2292 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, Magister und DEA-Master (* 5. Februar 1972 in Jena) ist ein deutscher Philosoph, Journalist, Publizist und Herausgeber. Er war von 2017 bis 2022 Chefredakteur des Debattenmagazins The European. Davor war er stellvertretender Chefredakteur und bis 2022 Chefredakteur des Kulturmagazins „Die Gazette“. Davor arbeitete er als Chef vom Dienst für die WEIMER MEDIA GROUP. Groß studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte in Jena und München. Seit 1992 ist er Chefredakteur, Herausgeber und Publizist der von ihm mitbegründeten TABVLA RASA, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena arbeitete und dozierte er ab 1993 zunächst in Praktischer und ab 2002 in Antiker Philosophie. Dort promovierte er 2002 mit einer Arbeit zu Karl Christian Friedrich Krause (erschienen 2002 und 2007), in der Groß das Verhältnis von Metaphysik und Transzendentalphilosophie kritisch konstruiert. Eine zweite Promotion folgte an der "Universidad Pontificia Comillas" in Madrid. Groß ist Stiftungsrat und Pressesprecher der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung. Er ist Mitglied der Europäischen Bewegung Deutschland Bayerns, Geschäftsführer und Pressesprecher. Er war Pressesprecher des Zentrums für Arbeitnehmerfragen in Bayern (EZAB Bayern). Seit November 2021 ist er Mitglied der Päpstlichen Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice. Ein Teil seiner Aufsätze beschäftigt sich mit kunstästhetischen Reflexionen und einer epistemologischen Bezugnahme auf Wolfgang Cramers rationalistische Metaphysik. Von August 2005 bis September 2006 war er Ressortleiter für Cicero. Groß-Lobkowicz ist Autor mehrerer Bücher und schreibt u.a. für den "Focus", die "Tagespost".