Operette „Die schöne Galathée“ in der Pasinger Fabrik

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Die Pasinger Fabrik bringt Franz von Suppès Operette Die schöne Galathée in einer Neufassung von Regisseur Marcus Everding auf die Bühne. Die musikalische Leitung übernimmt Andreas P. Heinzmann. Die Eigenproduktion von Münchens kleinstem Opernhaus feiert am 11. Juli Premiere und läuft bis zum 18. August. Das
Franz von Suppés Operette Die schöne Galathée spielt im Jahr 31 v. Chr. auf Zypern: Der Bildhauer Pygmalion meißelt eine perfekte Schönheit aus Stein, verliebt sich in sie – und die Statue erwacht zum Leben. Auch Pygmalions frecher Diener Ganymed und der gierige Kunsthändler Midas sind von dieser schönen Galathée hingerissen: Kaum am Leben, steht sie schon zwischen drei Männern. Und da sie sich als so anspruchsvoll wie launenhaft entpuppt, treibt sie bald alle in den Wahnsinn.Franz von Suppè schuf mit seiner 1865 in Berlin uraufgeführten Operette Die schöne Galathée das deutschsprachige Pendant zu Jacques Offenbachs Die schöne Helena, die nur ein halbes Jahr zuvor in Paris uraufgeführt worden war und ebenfalls ein antikes Thema parodiert. Marcus Everding und Andreas P. Heinzmann hatten Offenbachs Werk 2016 mit großem Erfolg in der Pasinger Fabrik inszeniert. Nun nimmt sich das Kreativduo wieder humorvoll eines antiken griechischen Themas an.

Andreas P. Heinzmann hat eine Kammerorchester-Fassung geschrieben und Suppès eingängige Musik um vier zusätzliche Stücke ergänzt. Claudia Weinhart erschafft mit ihrem Bühnen- und Kostümbild abermals eine „Pasinger Antike“. Und Marcus Everding stellt in seiner humorvollen Neufassung den Bezug des Stoffes in die Gegenwart her und spielt augenzwinkernd mit der Frage: Lässt sich der perfekte Mensch wirklich kreieren?

Weitere Termine:
Bis zum 18. August finden 25 weitere Aufführungen in der Wagenhalle statt sowie Open Air im Innenhof der Blutenburg. Alle Termine finden Sie hier

Zu Münchens kleinstem Opernhaus:
In der Pasinger Fabrik wurden seit 1997 31 Eigenproduktionen auf die Bühne gebracht. Das Konzept der Kammeroper ist das Gegenteil des abgehobenen Zelebrierens von Hochkultur: Die Zuschauer nehmen an Bistrotischen direkt vor der Bühne Platz, lassen sich bewirten und erleben Werke der internationalen Opern- und Operettenliteratur in kleinen Formen mit großer emotionaler Wirkung. So hat sich die Pasinger Fabrik als Alternative zu den arrivierten großen Häusern etabliert: Bereits über 183.000 Zuschauer besuchten die Aufführungen in Münchens kleinstem Opernhaus.Tickets:
Tickets gibt es an der Kasse der Pasinger Fabrik, August-Exter-Straße 1, 81245 München,
Di-So: 17.30 – 20.30 Uhr, Tel: 089 / 82 92 90 79
oder über www.muenchenticket.de

Quelle: PM

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