Stalin und kein Ende

Eigentlich denkt man, müßte der Kult um den sowjetischen Diktator Josef Stalin doch endlich auf den Müll der Geschichte gehören, eigentlich; Millionen sind seiner grausamen Herrschaft zum Opfer gefallen, Tausende wurden verschleppt, Tausende sinnlos ermordet. Auch in der Ukraine scheiden sich nach wie vor die Geister an Stalin, denn erst Mitte April wurde der Diktator von einem Gericht schuldig gesprochen. Mit anderen Parteigrößen, so das Urteil der Richter, trage er die Verantwortung für die große Hungersnot, die in den Jahren 1932 und 1933 über drei Millionen Ukrainer das Leben kostete. Allerdings hindert dies Weltkriegs-Veteranen weiterhin nicht am Stalin-Kult. So enthüllten die Unbelehrbaren in der Stadt Zaporoschje zu den Klängen der sowjetischen Hymmne eine Bronzeskulptur des Despoten.

Das könnte interessant sein Powered by AdWol Online Werbung

Hätte Exxon den Klimawandel abwenden können? Wir wussten alles

In seinem Verkaufsschlager „Ein Planet wird geplündert“ von 1975 schreibt Herbert Gruhl (1921...

Der legendäre Installationskünstler: CHRISTO – WALKING ON WATER

Pressemitteilung – Christo – die meisten bringen diesen Namen sofort mit der Reichstagsverh...

Der „Global Compact for Migration“ steht vor der Tür!Doch was bedeutet er? Dürfen jetzt alle Flüchtlinge in die EU einreisen?

Der „Global Compact for Migration“ steht vor der Tür und weder Bundestag noch Öffentlichkeit d...

Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2052 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.