205. Todestag von Schiller

Friedrich Schiller, er galt und gilt vielen als der Dichter und Denker der deutschen Sprache, der kaum seinen Schreibtisch, krankheitsbedingt, verlassen konnte, und dennoch belebte Bilder von fremden Gegenden poetisch erfand. Der Dichter des Sturm und Drang, der mit Goethe dann das Zeitalter der Weimarer Klassik einläutete, verstarb am 9. Mai 1805, schwer krank. Goethe wird den Tod des Freundes nie überwinden, wie Ernst Osterkamp in seinem Essay deutlich herausgearbeitet hat. Nach wie vor ist ungeklärt, wo sich der Schädel des Dichterfürsten findet, in seiner letzten Ruhestätte, auf dem Jacobsfriedhof in Weimar, ist er zumindest nicht.

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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