Wer war eigentlich Hermann Levi?

Während Kunstinteressierte dem Wagnerjahr 2013 entgegenfiebern, wird zumeist eine Person übersehen, die maßgeblich am Erfolg Wagners beteiligt war. Der 1839 in Gießen geborene und 1900 in München verstorbene Hermann Levi, aus einer bedeutenden jüdischen Familie stammend, dirigierte nicht nur 1882 den „Parsifal“ in Bayreuth, sondern war nach dem Tod des Komponisten die rechte Hand seiner Witwe Cosima bei der Leitung der Bayreuther Festspiele. Das Verhältnis zwischen Wagner und dem späteren Generalmusikdirektor und Hofkapellmeister am Königlichen Hof- und Nationaltheater in München war stets spannungsreich. Die angesehene Münchner Filmemacherin und Historikerin Angelika Weber, die auf Levi bei Dreharbeiten zu ihrem Art Dokufilm „KÖNIG LUDWIG II. Mein Atem ist die Freiheit“ (2011) gestossen ist, widmet sich mit einem großartigen Projekt dem „vergessenen“ Komponisten und Dirigenten Levi. Kontakt: weber.viacom@googlemail.com

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2031 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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