50-jähriges Jubiläum der BHB Unternehmensgruppe

BHB Jubiläum. © Robert Tanania

Am vergangenen Donnerstag feierte die BHB Unternehmensgruppe auf der Praterinsel in München ihr 50-jähriges Jubiläum mit rund 400 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft.  Die Feier wurde mit einem abwechslungsreichen Programm aus Stadtentwicklung, Gesellschaft und Zukunftsforschung gestaltet, wobei der Focus auf das Bauen der Zukunft gerichtet war: Wie bauen wir Häuser, die nicht nur funktionieren, sondern die Sinne berühren? Welche Gebäude brauchen wir, damit Gemeinschaft entsteht? Und wann ist ein Quartier eigentlich schön? Unter dem Leitmotiv „Schönheit kommt von (S)innen“ verband die Veranstaltung Architektur, Kunst und gesellschaftlichen Diskurs mit vielfältigen Formaten zu einem Gesamterlebnis und machte deutlich, wofür die BHB steht: Bauen mit Verantwortung gegenüber Mensch, Natur und Stadt. Durch den Abend führte Marco Eisenack, der Herausgeber des Magazins MUCBOOK. Eröffnet wurde der Abend von Melanie Hammer, der geschäftsführenden Gesellschafterin der BHB Unternehmensgruppe mit einer Spendenübergabe an Mini-München, vertreten durch Gerd Grüneisl, Mitbegründer der Spielstadt Mini-München, und vertreten durch junge Münchner. Bei diesem kulturpädagogischen Ferienprojekt entwerfen, organisieren und gestalten Kinder und Jugendliche seit 1979 ihre eigene Stadt. Grußworte sprachen Thomas Gloßner aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, die Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag, Katharina Schulze, und die dritte Bürgermeisterin der Stadt München, Verena Dietl. Dazu gab es auch ein Dialoggespräch zwischen Marco Eisenack und der Baureferentin der Stadt München, Jeanne-Marie Ehbauer. Der Wirtschaftsphilosoph Anders Indset sprach die Keynote über das Thema „Possibilismus: Die Sinne für Möglichkeiten“.

Die Baukultur im Großraum München wird seit 50 Jahren von der BHB Unternehmensgruppe mitgeprägt – immer mit einer eindeutigen Haltung: Orte zu schaffen, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht. Unter der Geschäftsführerin Melanie Hammel, wird dieser Anspruch derzeit in elf laufenden Projekten mit rund 1.000 Wohnungen – sowohl Eigentumswohnungen als auch Mietwohnungen für den eigenen Bestand – konsequent weiterentwickelt. Diese Projekte entstehen in München unter anderem in Trudering, Harlaching, der Maxvorstadt, Milbertshofen und Riem sowie in Fürstenfeldbruck, Gauting und Garching. Mit Themen wie zirkulärem Bauen, gendersensibler Planung und klimafreundlicher Quartiersentwicklung machte sie die weibliche Perspektive auf Architektur und Städtebau sichtbar. Als eine der wenigen Frauen an der Spitze einer Immobilienfirma erreicht sie damit eine hohe Aufmerksamkeit in den Medien und ist in politischen Kreisen und in Panels eine gefragte Expertin.

Politik würdigt BHB als Impulsgeber im Wohnungsbau

Ministerialdirektor Thomas Gloßner aus dem bayerischen Bauministerium hob die Notwendigkeit neuer Ansätze im Wohnungsbau bei seinem Grußwort hervor: „Die BHB zeigt vor dem Hintergrund der derzeitigen Herausforderungen in der Bauwirtschaft beeindruckendes Engagement. Erwähnt sei hier unter anderem das MOORITZ, das durch intelligente und innovative Lösungen unter anderem bezahlbaren Wohnraum für Menschen in Pflegeberufen schafft und vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr als eines von bayernweit 19 Pilotprojekten für den Gebäudetyp-e begleitet wurde.“ Katharina Schulze aus dem bayerischen Landtag dankte in ihrem Grußwort der BHB für die konsequente Ausrichtung auf nachhaltige Konzepte: „Melanie Hammer ist eine wichtige Vorkämpferin für ein neues Bewusstsein im Sinne der Bauwende. Ihr Enthusiasmus für ökologische Nachhaltigkeit ist beeindruckend: Sie hat zum Beispiel früh erkannt, dass Materialien aus Paludikulturen durch die Wiedervernässung von Mooren ein Hidden Champion für den Klimaschutz sind“, betonte Schulze. Und Münchens Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer hob im Gespräch mit Moderator Marco Eisenack die Bedeutung mutiger Macher wie Melanie Hammel hervor: „Es ist sehr wichtig, dass auch privatwirtschaftliche Akteure wie die BHB dem Klimaschutz und der Klimaanpassung die nötige Priorität geben. Dazu gehört der Mut, Gewohntes zu hinterfragen – das gilt für den privaten wie den öffentlichen Sektor gleichermaßen. Nur so schaffen wir es etwa unsere Böden zu schonen, das Schwammstadt-Prinzip umzusetzen und graue Energie einzusparen.“

 

Gesellschaftliche Verantwortung der BHB Unternehmensgruppe

Gesellschaftliche Verantwortung versteht die BHB nicht nur als Aufgabe ihrer Bauprojekte. So ist Melanie Hammer Vorstand der Architekturkulturstiftung, die u.a. junge ArchitektenInnen und KünstlerInnen und Projekte unterstützt, welche sich auf regenerative Ansätze und Zirkularität fokussieren oder die Stadtgesellschaft bereichern. 2022 leistete die BHB zusammen mit der Architekturstiftung einen Beitrag zum Umbau der Architekturgalerie München im Bunker der Blumenstraße in München – so entstand ein dauerhafter Ort für Ausstellungen, Diskussionen und kulturellen Austausch. Zudem unterstützte die BHB außerdem die Umsetzung von STRESSTEST, dem deutschen Beitrag zur Architekturbiennale in Venedig. Diese Ausstellung machte die Herausforderungen des Klimawandels sinnlich erfahrbar und zeigte, wie Architektur gesellschaftliche Fragen sichtbar machen kann.

 

Die Geschichte der BHB Unternehmensgruppe

Die Geschichte der BHB ist von Anfang an eine Familiengeschichte mit Mut und Pioniergeist. Die Wurzeln reichen weit über den Immobilienbau hinaus: Mit neuen Ideen machten Melanie Hammers Großeltern unter dem Namen Dr. Hammer Feinkost besondere Lebensmittel für jeden erschwinglich, während Dr. Walter Becker als Erfinder der Naturin-Kollagenhülle im Bereich der Wurstproduktion den Grundstein für industrielle Kreislaufprodukte legte und dafür die Ehrendoktorwürde der TU Darmstadt erhielt. Diese Innovationstradition führt das Unternehmen Becker-Hammer-Bau (BHB) heute in der Immobilienbranche fort. Wo Michael Hammer 1976 mit der Entwicklung von Supermärkten begann und mit dem Wohnungsbau weit über München hinaus erfolgreich wurde, setzt Melanie Hammer in der zweiten Generation heute auf kreative Lösungen, um nicht nur Wohnungen, sondern ein Zuhause zu schaffen, das alle Sinne anspricht und zugleich für möglichst viele Menschen bezahlbar bleibt.

 

Weitere Informationen über die BHB Unternehmensgruppe

Die BHB Unternehmensgruppe schafft Lebensräume zum Wohlfühlen, kreativ durchdacht, geleitet von der Atmosphäre und den Talenten des jeweiligen Ortes, dem Genius loci – mit Sinn für Zukunft und Beständigkeit.

Ganzheitliche Quartiersplanung und Architektur stehen bei der BHB Unternehmensgruppe im Mittelpunkt: Als Familienunternehmen in zweiter Generation mit Melanie Hammer als geschäftsführender Gesellschafterin und dem langjährigen Geschäftsführer Christian Winkler schaffen die Bauprojekte Lebensraum für alle. Ob wir Wohnungen bauen und verkaufen oder im Bestand halten, stets ist gesunder und lebenswerter Wohnraum unser Ziel.

Form follows emotion: In der Tradition der Baumeister verankert, betrachtet die BHB Unternehmensgruppe Städtebau auch durch die weibliche Brille mit dem Blick auf eine Gesellschaft im Wandel. Angelehnt an die fünf Dimensionen der Nachhaltigkeit entstehen ausgewogene, inklusiv gedachte Wohnobjekte im Zusammenspiel von Architektur, Design, Ökologie sowie Kunst und Landschaftsarchitektur. Dabei schätzt die BHB Unternehmensgruppe visionäres Denken ebenso wie die Rückbesinnung auf traditionelle Handwerkstechniken – seit 1976 in der Metropolregion München.

 

 

Über Robert Tanania 30 Artikel
Robert Tanania, M.A., wurde im Jahr 1977 geboren. Studium an den Universitäten in München, Bonn und Augsburg. Er schreibt seit 2011 für verschiedene Online-Medien. Darunter sind www.weissblau.de, www.firmenpresse.de, www.muenchenfenster.de und https://monaco-de-luxe.de u.a. Seine Magisterarbeit wurde im Jahr 2009 vom Grin Verlag in München veröffentlicht.