„Liebe Leser, es wird Zeit, dass wir uns mit dem Eingemachten beschäftigen. Schnallen Sie Ihre Hosenträger enger, geben Sie der Brille den letzten Stups hoch auf die Nase, und trinken Sie einen gewagten Schluck Tee! Mit sicherem Abstand nähern wir uns einem mysteriösen Häufchen.“ So leitet Giulia Enders ein besonders „anrüchiges“ Kapitel über das Endprodukt einer der drei Schläuche in unserem Körper ein. Zwei davon (Gehirn und Blutkreislauf) stehen im allseits anerkannten Ruf, „Meisterwerke“ zu sein. Nummer 3 dagegen winkt ganz zag- und schamhaft aus dem Inneren. Die nötige Anerkennung wird ihm zumeist verweigert. Denn von diesem „Mann ohne Eigenschaften“ glauben die meisten, dass er höchstens mal aufs Klo geht, ansonsten offensichtlich nur „lässig im Bauch rumhängt“ und nur ab und an durch eher unsittliche Töne sowie müffelnde Ein-… äh… Auswürfe auf sich aufmerksam macht. Die Rede ist von unserem wohl größtenteils stark unterschätzten Darm.
Weg mit der Darmscham!Her mit den Bauchgefühlen!
Finanzen
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