ARD-Dokumentation:Die Causa Gregor Gysi

Der frühere DDR-Anwalt Gregor Gysi geriet erstmals 1992 in Verdacht, Zuträger der Stasi gewesen zu sein. Auch im Mai 2010 wollte er sich nicht zu den Stasi-Vorwürfen äußern. Hingegen beschwört er, daß hinter IM „Notar“ oder IM „Gregor“ nicht er gemeint sein kann. Wie ist es aber möglich, und dieser Frage geht die ADR-Dokumentation „Die Akte Gysi“ am Donnerstag, den 20. Januar, 23.30 Uhr nach, daß der DDR-Staatssicherheitsdienst unter diesen Decknamen brisante Informationen zu Vorgängen sammelte, die eigentlich nur er wissen konnte? Auch sein Vater, Klaus Gysi, wird in der Dokumentation bedacht. Daß Autoren wie Bloch, Lukács, Sartre aus dem Aufbau-Verlag flogen und der Verlagsleiter Walter Janka im Bautzener Stasi-Knast landete, gehört zur Geschichte von Vater Klaus.

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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