Bodo Ramelow erwägt Austritt

Bodo Ramelow, Thüringer Fraktionschef der Linken, erwägt einen möglichen Austritt aus seiner Partei, sollte diese in ihrem neuen Programm einen anti-religiösen Bezug festschreiben. Die Linke will auf ihrem Parteitag darüber diskutieren. Ramelow sagte: „Das Parteiprogramm sollte das institutionelle Verhältnis von Staat und Kirchen beschreiben, aber jede Herabsetzung von Glauben strikt unterlassen.“ Respekt und religiöse Toleranz sind der Geist des derzeitigen Leitantrages; sollte sich die Linke jedoch als linke Weltanschauungspartei „verorten“, dann ist ein Austritt des bekennenden Protestanten eine Sache, die er sich und seinem Glauben schuldig ist, unterstrich Ramelow.

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Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und jetzt für die Gazette.

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