Die neue Chance des Horst Köhler

Nach seinem Rücktritt als Bundespräsident vor fünf Monaten zeichnet sich für Horst Köhler eine neue Aufgabe ab. Wie „Die Zeit“ berichtete, soll er Mitglied eines hochkarätigen Expertengremiums – mit Vertretern der internationalen Politik- und Finanzwelt – werden, welches Konzepte für eine Reform des Weltwährungssystems ausarbeitet. Köhler stand vor seinem Wechsel ins höchste deutsche Staatsamt 2004 an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF). Der CDU-Politiker war am 31. Mai 2010 als Bundespräsident zurückgetreten. Seinen Rücktritt hatte er damals mit mangelndem Respekt vor dem Amt begründet. Zuvor wurde er heftig von der Presse kritisiert, weil er dem „Deutschlandradio“ ein umstrittenes Interview gab. Darin hatte er sinngemäß gesagt, daß beim Afghanistan-Krieg für Deutschland auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2068 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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