Die neue Unübersichtlichkeit: Zwischen Seelenheil und emotionaler Verdammung

Nicht nur Jürgen Habermas beklagte einst die neue Unübersichtlichkeit, die reklamierte, daß die Zeit von einfachen Problemlösungen vorüber sei. Auch im neuen Buch von FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher geht es um eine neue Form der Unübersichtlichkeit, nur eben nicht um eine politische, sondern um eine mediale. Und keineswegs liest sich sein neues „Payback“ so, wie einst noch Martin Heidegger, Hölderlin zitierend, glaubte, daß mit der Gefahr auch das Rettende wächst. Schirrmachers Prognose für die Welt im medialen Zeitalter ist bisweilen düster, tritt in die Nachfolge von Huxley und Orwell, ja, schreibt gewissermaßen Huxleys dystoptischen Roman „Schöne neue Welt“ bis in die Gegenwart hinein fort.

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2072 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und die Gazette.

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