Eine Weihnachtsgeschichte für den Panchen Lama

Panchen Lama, Rechte Johannes Schuetz

 

Ein Drama aus Tibet. Panchen Lama wird in China gefangen gehalten. Die Europàische Union ist gefordert, diese Provokation der Volksrepublik China zu beenden. Durch klare Worte. Damit das Lichtfest beginnen kann.

 

Panchen Lama wurde entführt. Von der Volksrepublik China. Aus seinem Heimatort in Tibet. Sein Aufenthaltsort ist bis heute nicht bekannt. Der Panchen Lama war sechs Jahre alt.

Es ist eine Kindesentführung aus einem okkupierten Land. Es wurde auch die Geburtsfamilie des Panchen Lama abgeholt und mitgenommen. Sie wurden getrennt von ihrer tibetischen Gemeinschaft. Ob der Panchen Lama mit seiner Familie lebt, das kann bis jetzt nicht bestätigt werden.

Die Volksrepublik China gibt keine Information über den genauen Aufenthaltsort des Panchen Lama. Es wird internationalen Organisationen nicht gestattet, den Panchen Lama zu sehen und mit ihm ein Gespräch zu führen.

Das bestätigen auch die Aussagen von Tenzin Dorjee, der Professor für Human Communication Studies an der California State University in Fullerton ist. Im Dezember 2016 wurde Tenzin Dorjee zum Kommissar in der US Commission on International Religious Freedom USCIRF (www.uscirf.gov) ernannt.

Aufenthaltsort weiterhin unbekannt

Tenzin Dorjee wurde für diesen Beitrag angefragt, ob er Hinweise erhielt, die Auskunft geben über den Aufenthaltsort des Panchen Lama. Tenzin Dorjee erklärte:

„Das kommunistische China hält diese Information so geheim, dass ich nicht einmal eine Spur seines gegenwärtigen Aufenthaltsortes finden konnte“.

Tenzin Dorjee bedauert die negative Antwort, aber:
„Die Volksrepublik China hatte bisher nicht einmal den Funken Anstand, uns auch nur einen Videobeweis vom Leben des Panchen Lama zu geben“.
(Siehe dazu auch das Interview mit Commissioner Professor Tenzin Dorjee).

Gefangener der Volksrepublik China

Der Panchen Lama ist neben dem Dalai Lama die wichtigste spirituelle Persönlichkeit Tibets. Der Geburtsname des aktuellen Panchen Lama ist Gedhun Choeky Nyima. Er ist der 11. Panchen Lama und wurde am 25. April 1989 im besetzten Tibet geboren. Der Dalai Lama bestätigte am 14. Mai 1995 Gedhun Choeky Nyima als 11. Panchen Lama. Bereits drei Tage später wurde der Panchen Lama von der Volksrepublik China entführt.

Internationale Bemühungen, den Aufenthaltsort des Panchen Lama zu erfahren, blieben bisher ergebnislos. Inzwischen ist der Panchen Lama bereits 28 Jahre alt.

Bereits am 25. April 2017 veröffentlichte Commissioner Tenzin Dorjee einen Offenen Brief an den Panchen Lama zu seinem 28. Geburtstag, der in der Öffentlichkeit noch mehr Beachtung finden sollte:
Open Letter from USCIRF Commissioner Tenzin Dorjee to the Panchen Lama on his Birthday
www.uscirf.gov/news-room/press-releases/open-letter-uscirf-commissioner-tenzin-dorjee-the-panchen-lama-his-birthday

Der Panchen Lama ist jetzt bereits seit mehr als 22 Jahren eine Geisel, die von der Volksrepublik China gefangen gehalten wird. Das ist ein Zustand, der von der internationalen Gemeinschaft nicht geduldet werden darf.

Lichttag mit dem Panchen Lama

Es wird Zeit für eine Weihnachtsgeschichte für den Panchen Lama. Dieses Jahr müssen die letzten Weihnachten sein, die der Panchen Lama in dieser Weise verbringt. Die internationale Gemeinschaft will die nächsten Weihnachten mit dem Panchen Lama feiern.

Das muss den Verantwortlichen der Volksrepublik China unmissverständlich vermittelt werden. In einem ersten Schritt muss die Volksrepublik China internationalen Delegierten Zugang zum Panchen Lama Gedhun Choeky Nyima ermöglichen.

Die internationale Öffentlichkeit will den Panchen Lama sehen und wissen, wie es ihm geht. Gespräche mit dem Panchen Lama müssen geführt und publiziert werden. Auch in der Form eines Videointerviews, das nach vorbereitenden Gesprächen mit dem Panchen Lama geführt wird.

Die Europäische Union ist gefordert, deutliche Maßnahmen zu setzen, damit die Entführung des 11. Panchen Lama endlich beendet wird.

Damit 2018 die Weihnachtsgeschichte für den Panchen Lama beginnen kann. Er soll dann über die Möglichkeit verfügen, seine tibetischen Freunde zu sehen. Am Lichttag des Weihnachtsfestes.

 

 

 

 

 

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