Robert Habecks Heizungs-Zwang ist Geschichte: CDU sieht grünen Kurswechsel im Heizungskeller

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Zur Einigung der Koalitionsfraktionen und beteiligten Bundesministerien beim Gebäudemodernisierungsgesetz erklärt Henry Worm, Sprecher für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Das ist ein wichtiges Signal für Eigentümer, Mieter und Vermieter: Habecks Heizungsgesetz ist Geschichte. Statt Bevormundung, Verunsicherung und ideologischer Vorgaben kommt jetzt wieder Freiheit in den Heizungskeller. Die Menschen sollen selbst entscheiden können, welche Lösung zu ihrem Haus, ihrem Geldbeutel und ihrer Lebenswirklichkeit passt. Richtig ist auch, dass die Einigung die Interessen von Mietern und Vermietern zusammenführt. Wer über die Heizungsart entscheidet, trägt Verantwortung. Wer am Ende die Nebenkosten zahlt, braucht Schutz vor Überforderung. Diese Balance ist entscheidend, damit Klimaschutz nicht gegen die Menschen, sondern mit ihnen gelingt.

Gerade in Thüringen mit vielen älteren Gebäuden, ländlichen Räumen und sehr unterschiedlichen Eigentumsverhältnissen brauchen wir praxistaugliche, technologieoffene Lösungen. Nicht jedes Haus ist gleich. Nicht überall gibt es dieselben Netze, dieselben Einkommen oder dieselben technischen Möglichkeiten. Politik muss das anerkennen. Jetzt kommt es auf die genaue Ausarbeitung im parlamentarischen Verfahren an. Das Gesetz muss einfach, verständlich und verlässlich werden. Wer investiert, braucht Planungssicherheit. Wer modernisiert, darf nicht im Bürokratiedschungel landen. Der Kurswechsel ist richtig – nun muss daraus ein gutes Gesetz werden.“