Bittere Klatsche für die Union – Absolute Mehrheit rechnet gnadenlos mit Merz-Partei ab!

INSA-Umfrage, Quelle: ChatGPT

INSA-CONSULERE fragte. „Sollte die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz Ihrer Meinung nach (eher) weiter vorangetrieben oder reduziert/verlangsamt werden?“

Ein Viertel (25 %) der Befragten wünscht sich, dass die Entwicklung von KI weiter vorangetrieben werden soll. Die absolute Mehrheit (56 %) spricht sich jedoch für eine Reduzierung bzw. Verlangsamung davon aus. 15 Prozent können und drei Prozent möchten zur Entwicklung der KI keine Einschätzung vornehmen.„Was wäre die von Ihnen favorisierte Lösung, falls Friedrich Merz als Bundeskanzler zurücktritt?“

In dem Fall, dass Friedrich Merz als Bundeskanzler zurücktritt, präferiert die relative Mehrheit (45 %) die Durchführung von Neuwahlen. Knapp ein Drittel (31 %) der Umfrageteilnehmer bevorzugt den Fortbestand der Koalition, indem CDU/CSU und SPD einen neuen Bundeskanzler wählen. Nur zehn Prozent sprechen sich für eine Minderheitsregierung der CDU/CSU und ihrer Duldung von der AfD aus. Weitere zehn Prozent der Befragten wissen die Frage nicht einzuschätzen und vier Prozent tätigen keine Angabe.

„Welchen der folgenden CDU/CSU-Politiker sähen Sie am liebsten als Nachfolger von Bundeskanzler Friedrich Merz?“

Die relative Mehrheit der Befragten (39 %) sieht keinen der genannten CDU/CSU-Politiker als geeigneten Kanzlerkandidaten. Ein Fünftel (20 %) spricht sich für Markus Söder als Nachfolger von Friedrich Merz aus, gefolgt von Hendrik Wüst mit 14 Prozent. Alexander Dobrindt (6 %) und Boris Rhein (3 %) kommen hier nur auf einstellige Anteile. Zwölf Prozent wissen nicht, welchen Kandidaten der Union sie präferieren würden, und fünf Prozent machen dazu keine Angabe.

„Welche der folgenden Parteien hat Ihrer Meinung nach ihre Wähler in der aktuellen Legislaturperiode (seit 2025) bisher am meisten enttäuscht?“

Die absolute Mehrheit (54 %) der Umfrageteilnehmer ist am meisten von der CDU/CSU enttäuscht. Die restlichen Parteien liegen deutlich zurück: 14 Prozent nennen die SPD, zehn Prozent die AfD, vier Prozent die Grünen und zwei Prozent die Linkspartei. Drei Prozent sind von keiner der genannten Parteien enttäuscht. Sieben Prozent wissen nicht, wie sie die Frage beantworten sollen und vier Prozent machen keine Angabe.

Über Hermann Binkert 624 Artikel
Hermann Binkert ist 57 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Jurist ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE. Bevor er INSA im November 2009 in Erfurt gründete, war Binkert 18 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als Staatssekretär in der Thüringer Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund, tätig. Heute gehört er zu den renommiertesten Meinungsforschern Deutschlands und erhebt Umfragen für Ministerien im Bund und in den Ländern, für alle Parteien und Fraktionen, die im Bundestag und in den Landtagen vertreten sind. Wöchentlich stellt INSA die Sonntagsfrage für die Bild am Sonntag und die BILD. Das Meinungsforschungsinstitut arbeitet für viele großen Verlage, z. B. Springer, Burda, Funke, Madsack. Es führt aber auch Fokusgruppengespräche und Testkäufe durch.