Kristina Schröder wirbt für PID

Die CDU ringt derzeit auf ihrem Bundesparteitag um einen gemeinsamen Kurs für Gentests an Embryonen. Die sogenannte Präimplantationsdiagnostik gilt als der heikelste Punkt. Für die CDU geht es um die Frage: Wie christlich sind Gentests an Embryonen? Während sich Angela Merkel, nach zu viel Mitte in den letzten Jahren, konservativ gibt, und die PID ablehnt, sprach sich Familienministerin Kristina Schröder dafür aus, Gentests unter engen Voraussetzungen zu erlauben. Es sei das kleinere Übel, dieses Verfahren zuzulassen. Ansonsten wird es hierzulande zu mehr Fehlgeburten, Totgeburten und Abtreibungen kommen. Den von Kritikern immer wieder befürchteten „Dammbruch“ sieht Schröder nicht, da nur Paare mit einem ernsthaften Kinderwunsch den schweren Weg einer künstlichen Befruchtung wählten. Die Tabula Rasa fragt erneut: Wie viel Mitte hat die CDU?

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2074 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa. Seit Jahren arbeitet er für die WEIMER MEDIA GROUP, so zuerst als Chef vom Dienst, später als stellvertretender Chefredakteur für The European und die Gazette.

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