Monika Holmeier: Der Umgang mit Manfred Weber war schäbig

EU-Spitzenkandidat Manfred Weber Foto: Stefan Groß

Die Art und Weise der Kandidatennominierung für das Amt des/der Kommissionspräsidenten/in hat viele Menschen zurecht abgestoßen und hinterlässt einen katastrophalen Eindruck über die politische Arbeit der Regierungschefs der europäischen Mitgliedsstaaten. Das Hinterzimmer hat gewonnen, Demokratie und Parlamentarismus haben verloren. Der französische Präsident Macron hat die Fassade fallen lassen und bekämpfte gemeinsam mit fast autokratisch agierenden Regierungschefs aus Ungarn und Polen sowie den Sozialisten unseren demokratisch gewählten Spitzenkandidaten Manfred Weber. Der menschliche und politische Umgang mit Manfred Weber war skandalös, teilweise sogar widerlich. Auch wenn mit Ursula von der Leyen, die ich persönlich schätze und mag, eine deutsche Christdemokratin Kommissionspräsidentin werden kann, weiß ich nicht, wie man ein derartiges Verhalten über 200 Millionen Wählerinnen und Wähler erklären soll.

Für alle, egal ob Mandatsträger oder ehrenamtlich Engagierte im Europawahlkampf und auch für mich persönlich eine herbe Enttäuschung.

Das könnte interessant sein Powered by AdWol Online Werbung

EBD-Präsidentin: „Proeuropäerin mit klarer Kante – von der Leyen beste Wahl unter widrigen Umständen“

- "Das Programm von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verspricht klare Kante in Fra...

Europa nicht den Leyen überlassen!

https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&fbclid=IwAR2jmiF6DRFC0QsvGxpiRd9qcVLd_LSQiVa-Rgv0...

Aus für Spitzenkandidatenprozess?

"Wer hätte das gedacht? Knapp einen Monat nach dem klaren Bekenntnis vieler Europäer zur EU und ...