Moritz Götze NEUES SCHLAND:Galerie Rothamel Erfurt

2002 reklamierte Moritz Götze für sein Schaffen den Begriff „Deutscher Pop“ und brachte damit auf den Punkt, was auch Sigmar Polke beschäftigte – die Versöhnung der programmatischen Leichtigkeit der Siegerkunst Pop Art mit der grüblerischen Tiefe deutscher Malerei von Dürer bis C. D. Friedrich. Es geht um nichts weniger als ein neues Selbstverständnis deutscher Kunst und deutscher Geschichte. Götzes Bildsprache, hemmungslos naiv und zugleich mit allen Wassern der Kunstgeschichte gewaschen, ist dafür das perfekte Trägermedium (Moritz Götze, NEUES SCHLAND, Galerie Rothamel Erfurt, 21. August bis 25. September 2010).

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Stefan Groß-Lobkowicz
Über Stefan Groß-Lobkowicz 2029 Artikel
Dr. Dr. Stefan Groß-Lobkowicz, M.A., DEA-Master, geboren 1972, studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Jena und München. 1992 gründete er die Tabula Rasa, Jenenser Zeitschrift für kritisches Denken und 2007 die Tabula Rasa, Die Kulturzeitung aus Mitteldeutschland, 2011 Zeitung für Gesellschaft und Kultur

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