Naturkundemuseum Bayern – Einweihung des Gründungsdenkmals

Die erste Hürde ist erfolgreich geschafft: In wenigen Wochen wird der Architektenwettbewerb für das neue Naturkundemuseum Bayern im Schloss Nymphenburg ausgeschrieben. Finanziert wurde er durch private Spenden von Unternehmen und Bürgern aus Bayern und ganz Deutschland, die der Förderkreis Naturkundemuseum Bayern e.V. gesammelt hatte. Ziel des bürgerlichen Engagements ist es, Bayern auch bei den Life-Sciences, den Bio-, Geo- und Umweltwissenschaften, an die Spitze zu bringen. Um den Projektauftakt zu feiern und die Gründungsmäzene zu ehren, enthüllen der Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, in Vertretung des Ministerpräsidenten und der Förderkreis (Vorstandsvorsitzende Dr. Auguste von Bayern und Prof. Randolf Rodenstock) am 17. April ein Gründungsdenkmal im bestehenden Museum Mensch und Natur, also am zukünftigen Standort im Schloss Nymphenburg. Die Gründungsmäzene hatten jeweils zwischen 50.000,- und 100.000,- Euro gespendet und dadurch die Realisierung erst möglich gemacht.

Gründungsmäzene sind die BayWa Stiftung, Irene und Rolf Becker, die Andrea von Braun Stiftung, Johannes Burges, die Familie Hipp (Babynahrung), André und Rosalie Hoffmann (Hoffmann Foundation und MAVA Fondation pour la Nature), Dirk Ippen, Julia Oetker, die Prof. Otto Beisheim-Stiftung, Elisabeth Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, Martin Schoeller (Desert Food Foundation), die Schweisfurth Stiftung, Christoph Schwingenstein und die Thurn und Taxis AG Asset Management. Neben den Gründungsmäzenen engagierten sich tausende Bürger und viele Unternehmen mit großen und kleinen Spenden.

Insgesamt wurden so rund 900.000 Euro als bürgerschaftliche Anschubfinanzierung für das Museum eingeworben. Die Folge: Der Freistaat hat im Doppelhaushalt 2013/14 zusätzlich rund 2,6 Millionen Euro für die weitere Planungsphase des Projekts ausgewiesen.

Die neue Museumsattraktion in Bayern soll ein international renommiertes Zentrum für die Life Sciences (Bio-, Geo- und Umweltwissenschaften) werden und eine der letzten großen Lücken in Bayerns Museumslandschaft schließen. Zusammen mit den naturkundlichen Regionalmuseen in Bamberg, Bayreuth, Eichstätt und Nördlingen entsteht damit das Pendant zum Technik-fokussierten Deutschen Museum. Das neue Naturkundemuseum Bayern schlägt dann als Diskussionsplattform und dynamisches, interaktives Bildungsforum die Brücke zwischen Schulen, Universitäten, Bevölkerung, Wissenschaft und Wirtschaft.

Zitat Dr. Auguste von Bayern (Erste Vorsitzende des Förderkreises Naturkundemuseum Bayern e.V.): „Wir freuen uns, dass Dank des großen Engagements so vieler Bürgerinnen und Bürger, der erste entscheidende Schritt geschafft ist und der Architektenwettbewerb ausgeschrieben wird. Aus einer visionären Idee wird nun Schritt für Schritt Realität. Die Bauplanungsphase läuft offiziell seit Anfang dieses Jahres bis zum Baubeginn ab 2015. Kaum ein Thema ist heute so wichtig und betrifft jeden Einzelnen von uns im alltäglichen Leben so sehr, wie die Life-Sciences. Die Themen des Museums betreffen uns und unser Leben ganz direkt: Ernährung und Gesundheit, Umwelt- und Artenschutz, Klimawandel, Wissen um die Ökosysteme, wichtigen Zusammenhänge und Kreisläufe auf unserem Planeten, Verständnis der Biologie des Menschen, Zukunftsträchtigkeit unserer Energieerzeugung, Sicherung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, Evolution, Genetechnik, Gehirnforschung und Naturkatastrophen u.v.m..
Mit der Schaffung eines Naturkundemuseums Bayern bauen Politik und bürgerschaftliches Engagement eine Brücke zwischen Familien, Schulen, Universitäten, anderen Organisationen und der Wirtschaft zur Nachwuchsförderung in den für die für Bayerns Zukunft so wichtigen Naturwissenschaften. Wir werden die kommenden Monate und Jahre intensiv dafür nutzen, die Menschen in Bayern für diese außergewöhnliche Chance zu begeistern und an der Schaffung dieses Juwels für Bayern teilhaben zu lassen.“

Weitere Zitate (Statements) unserer Unterstützer, Gründungsmäzene und Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder, sowie Informationen zur Initiative und den Fördermöglichkeiten finden Sie unter www.namu-bayern.de

Pressekontakt
Förderkreis Naturkundemuseum Bayern e.V.
(Frau Laura Delmàs)
c/o SLB-Kloepper Rechtsanwalts GmBH
Seidlstr. 27 80335 München
Tel.: +49 (0) 89 / 51 24 27 – 0
Fax: +49 (0) 89 / 51 24 27 – 25
E-Mail: presse@namu-bayern.de

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