Neue INSA-Umfrage: Deutschland bei AfD und Linken fast genau gespalten

Blick in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages. In einer INSA-Umfrage liegen die Präferenzen für Grün-Rot-Rot (36 Prozent) und ein Bündnis aus AfD und Union (35 Prozent) nahezu gleichauf. Bildnachweis: Pixabay / Maria_Bie

36 Prozent der Befragten bevorzugen eine Bundesregierung aus Grünen, SPD und Linken, 35 Prozent ein Bündnis aus AfD und Union. Das zeigt eine aktuelle INSA-Umfrage. Auch bei der Zukunft der Medien zeichnen sich Veränderungen ab: Während soziale Medien und Online-Nachrichten nach Einschätzung vieler Befragter an Bedeutung gewinnen, droht klassischen Zeitungen und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein Bedeutungsverlust.

INSA-CONSULERE fragte: Welche der folgenden Medien werden Ihrer Meinung nach in den nächsten zwölf Monaten an Bedeutung gewinnen bzw. verlieren?

Mit Ausnahme der Sozialen Medien gehen die Befragten mehrheitlich davon aus, dass die Bedeutung der aufgelisteten Medien in den nächsten zwölf Monaten (in etwa) gleichbleiben wird (41 – 51 %). Hinsichtlich der Sozialen Medien spalten sich die Einschätzungen zwischen keiner Veränderung (38 %) und einer Bedeutungszunahme (37 %) auf. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (34 %), die regionalen Printmedien (33 %) und bundesweite Printmedien (30 %) werden nach Einschätzung der Befragten am häufigsten an Bedeutung verlieren (Rest: 13-23 %), wohingegen reine Online-Nachrichtendienste (26 %) und insbesondere Soziale Medien  (37 %) vergleichsweise häufig an Bedeutung zunehmen werden (Rest: 7-13 %). Acht bis 16 Prozent könne und weitere drei bis vier Prozent möchten keine Angabe tätigen.</p

Wenn Sie sich entscheiden müssten, welche der beiden folgenden Regierungskoalitionen fänden Sie auf Bundesebene besser für Deutschland?

Grün-Rot-Rot (36 %) sowie Blau-Schwarz (35 %) treffen als potentielle Koalitionen auf Bundesebene bei den Befragten auf (etwa) gleich viel Zustimmung. Ein Fünftel (20 %) ist sich diesbezüglich nicht sicher und ein Zehntel (10 %) gibt keine Antwort an.

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Über Hermann Binkert 637 Artikel
Hermann Binkert ist 57 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier Kindern. Der Jurist ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE. Bevor er INSA im November 2009 in Erfurt gründete, war Binkert 18 Jahre im öffentlichen Dienst, zuletzt als Staatssekretär in der Thüringer Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund, tätig. Heute gehört er zu den renommiertesten Meinungsforschern Deutschlands und erhebt Umfragen für Ministerien im Bund und in den Ländern, für alle Parteien und Fraktionen, die im Bundestag und in den Landtagen vertreten sind. Wöchentlich stellt INSA die Sonntagsfrage für die Bild am Sonntag und die BILD. Das Meinungsforschungsinstitut arbeitet für viele großen Verlage, z. B. Springer, Burda, Funke, Madsack. Es führt aber auch Fokusgruppengespräche und Testkäufe durch.