Rechte von Menschen mit Behinderungen

Große Demonstration auf de Marienplatz München

rollstuhl behinderung verletzt deaktiviert, Quelle: stevepb, Pixabay License Freie kommerzielle Nutzung, Kein Bildnachweis nötig
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Pressemitteilung – Hunderte Menschen demonstrierten am 12. Juli acht Stunden lang, von 14-22 Uhr, auf dem Marienplatz für Rechte von Menschen mit Behinderungen und forderten endlich mehr Selbstbestimmung. Dieses Jahr zentral waren die Barrieren und dass Menschen mit Behinderungen weiterhin für sich selbst einstehen und laut sein müssen, weil es das System nicht tut. Deshalb ging der Randgruppenkrawall 25 dieses Mal mit noch mehr lautstarken Beiträgen im Programm auf die Straße. Die Band Drumadama unterstützte wieder mit ihren rhythmischen Trommeln. Die Tänzerin Peggy Nox performte einen eigenen Song in einfacher Sprache, aber klaren Inhalten, der dann ebenso in Schrift- und Gebärdensprache via Livestream übertragen wurde. Patricia Koller (alias Patricia Alice Patali) und Beate Jenkner (alias DJane Beatrice) stellten Lieder vor, die sie geschrieben und produziert haben. Mit Titeln wie u.a. “Freiheit”, “Behördenmühle” und “Namenlose Gräber” wurde zusätzlich zu den Redebeiträgen auf Themen aufmerksam gemacht, die kaum Beachtung in der breiten Öffentlichkeit finden. Das Lied „Namenlose Gräber“ erzählt z.B.von den Morden an kranken und behinderten Menschen während der NS-Diktatur. Die über 20 Redner:innen, teilweise mit ihren Assistenzhunden, ein Thema dem dieses Jahr besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde, brachten besonnen, aber auch mit berechtigter Wut, ihre Punkte zum Ausdruck. Mit DJ GeorgiaG wurde abends auch vor der Bühne getanzt. Der Randgruppenkrawall wird auch nächstes Jahr wieder den Rahmen für den größten Protest von und für Menschen mit Behinderungen bieten. Weil es leider immer noch dringend notwendig ist. behindertenverband-bayern.de

https://www.instagram.com/randgruppenkrawall/https://behindertenverband-bayern.de/2025/07/18/videos-und-fotos-vom-randgruppenkrawall-2

Über Patricia Koller 24 Artikel
Die Autorin Patricia Koller recherchiert und schreibt zu sozialen Themen (wie z.B. Opfer von Gewaltverbrechen) und kämpft als Aktivistin für die Verbesserung der Rechte von Schwerbehinderten und psychisch Kranken. Sie ist ehrenamtliche Helferin für Schwerbehinderte und psychisch Kranke und Leiterin der Selbsthilfegruppe “Persönliches Budget für Schwerbehinderte – Behindertenrecht”.