Wozu Lyrik gut sein kann: Axel Reitels Gedichte
Wozu Lyrik? Es gibt zum Glück darauf viele Antworten […]
Wozu Lyrik? Es gibt zum Glück darauf viele Antworten […]
Der neue Gedichtband „Da wohnt ein junges Mädchen in mir, das nicht sterben will“ zeigt Tove Ditlevsen als große Stimme der dänischen Literatur. Herbert Csef liest ihre Lyrik als Werk zwischen Sehnsucht, Verlust, Kindheitswunde, Lebenswillen und Todesnähe. […]
Charles Baudelaire als Dichter an der Schwelle der Moderne: Großstadt, Spleen, Ideal und die Ästhetik des Hässlichen – ein Essay zur Aktualität seiner Dichtung. […]
Axel Reitels Lyrik – wortgewaltig, bildreich, politisch und doch zutiefst persönlich – trifft und betrifft uns. […]
In einer Zeit, in der die Literatur immer mehr zur Pose und der Mensch zur Statistik wird, wäre Rainer Maria Rilke heute wohl ein Außenseiter – oder gerade deswegen ein Messias der Sprache. […]
Mit seinem neuen Werk „Früher ist morgen“ legt der Bürgerrechtler, Schriftsteller und Lyriker Lutz Rathenow einen aktuell greifenden Gedichtband über das Erinnern, das Verstören, das Misstrauen vor. […]
Es gibt Dichter, die mit dem Hammer sprechen. Und es gibt solche, die die Welt wie durch Seide tasten. Eduard Mörike gehört zu den letzteren – ein Autor, der nicht das Weltganze aufriss, sondern das Einzelne zum Leuchten brachte. […]
In einer Welt, in der Gott langsam verstummte, erhob Rilke nicht die Stimme, sondern das Flüstern. Seine Verse sind keine Lehren, sie sind Verneigungen. […]
Es ist Frühsommer im Jahr 2025, und ein leiser Schatten fällt über das kulturelle Gedächtnis dieser Republik. Vor 150 Jahren verließ Eduard Mörike die Bühne des Lebens – nicht lärmend, nicht unter dem Getöse einer nationalen Weihe, sondern so, wie er lebte: im Rückzug, im Halblicht, fast zärtlich. Stuttgart verlor einen Pfarrer ohne Kanzelwucht, einen Dichter ohne Donner, einen Menschen, der nie zu laut war, aber dessen Nachklang sich bis heute nicht verflüchtigt hat. […]
Jens Kirsten, ein Sohn des Dichters, blickt auf die gewaltige Bibliothek seines Vaters. Wenigstens die legendäre Lyriksammlung Wulf Kirstens, 65 geschätzte Regalmeter, kann erhalten bleiben: Sie wird in der Anna-Amalia-Bibliothek aufgestellt. Hier war Wulf Kirsten 57 Jahre lang der wohl treueste Leser. […]
Literaturwissenschaftler sind sich darin einig, dass Rose Ausländer (1901 – 1988) zweifellos zu den bedeutsamsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts gehört. Nachdem in den Jahren 1970 und 1974 die renommierten Lyriker Paul Celan, Nelly Sachs […]
Unter dieser Frage kann ich mir nichts Gutes vorstellen. Das Beiwort „zeitgenössisch“ assoziiert in mir den stets modern sein wollenden Zeitgeist und das genössische Gedusel debiler Partei-Genossen. Mich interessiert deshalb nur die Frage: Was ist […]
Vor 170 Jahren, am 31. Juli 1849, blieb der erst 26-jährige ungarische Dichter Sándor Petőfi nach der Schlacht bei Schäßburg, an der er als Zivilist teilnahm, vermisst, um nie mehr aufzutauchen. Die ungarische Nation wollte […]
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